DRK Hamburg Altona und Mitte: Katastrophenschutz in Leichter Sprache

Eine Form von Inklusion - Wolfgang Konrad (Foto: DRK Kreisverband Hamburg Altona und Mitte e.V.)

Richtiges Verhalten und Vorsorge in Katastrophenlagen

Was ist eine Katastrophe? So werden Sie gewarnt. So verhalten Sie sich richtig. Dann geht es ins Detail – übersichtlich, in einfachen Schritten und in Leichter Sprache. Das Bundesland Schleswig-Holstein hat auf der Informationsseite Leichte-Sprache-Katastrophenschutz die Thematik bildhaft aufbereitet. Dazu gehören problemlos verständliche Texte, um auch Zielgruppen zu erreichen, die bei regulär erstelltem didaktischen Material an ihre Grenzen stoßen. Etwa 6,2 Millionen Menschen in Deutschland in der Altersgruppe zwischen 18 und 64 Jahren können bestenfalls einzelne Sätze, jedoch keine zusammenhängenden Texte lesen und schreiben. Eine Arbeitsgruppe aus Testleserinnen und Testlesern hat die Texte zuvor auf Verständlichkeit geprüft. Sie gehört zum Institut für Leichte Sprache der Lebenshilfe Schleswig-Holstein.


Wolfgang Konrad, stellvertretender Vorsitzender des DRK Kreisverbandes Hamburg Altona und Mitte, begrüßt diese Initiative: „Durch diese Herangehensweise werden Bevölkerungsgruppen erreicht, die von den Bemühungen um die Vermittlung von Katastrophenschutz-Wissen sonst nicht profitieren. Das ist eine Form von Inklusion, die im Fall der Fälle diese Betroffenen nicht uninformiert und damit unvorbereitet lässt. Illustrator Stefan Albers vom Lebenshilfe Bremen e.V. hat bei der Gestaltung ganze Arbeit geleistet. Seine Bilder sind nicht nur Blickfang, sondern helfen dabei, den Stoff strukturiert wahrzunehmen.“

Der DRK Kreisverband Hamburg Altona und Mitte e.V. blickt auf eine über 150 Jahre lange Geschichte zurück und ist damit weltweit einer der ältesten Rotkreuzverbände. Rund 180 hauptamtliche Mitarbeiter und über 300 ehrenamtliche Helfer engagieren sich in den vielfältigen Einrichtungen und Gruppen. Zu den Angeboten des Kreisverbands gehören unter anderem die Erste-Hilfe-Ausbildung, der Seniorentreff „Haus Ottensen“ und das Zentrum Osdorfer Born – eine wichtige soziale Anlaufstelle im Stadtteil. Darüber hinaus betreibt der Verband über seine Tochtergesellschaft KISO gGmbH mehrere Kindertagesstätten. Der Kreisverband lebt vor allem durch das Engagement seiner freiwilligen Helfer, die unter anderem in der Bereitschaft, im Jugendrotkreuz, im Katastrophenschutz, in der Motorrad- und Rettungshundestaffel, im Rettungs- und Sanitätsdienst, in der Sozialarbeit sowie in der Wasserrettung aktiv sind.

www.drk-altona-mitte.de
WortBild.Kaminski
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