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19. Scharnhorstmarsch ums Steinhuder Meer

Übersetzen mit den Auswanderern (Foto: U. Wolfgramm)
 
Dienst-KFZ eines Funktioners (Foto: U. Wolfgramm)
Wunstorf: Steinhuder Meer |  Trotz nicht gerade bestem Wetter wurde der 19. Scharnhorst-Gedächtnis-Marsch - rund um das Steinhuder Meer – von der Kreisgruppe Hannover des Reservistenverbandes an der Feuerwache in Hagenburg gestartet. Der Leitende, Major d. R. Dirk Kemmerich, konnte immerhin fast 180 Reservisten und 140 zivile Teilnehmer begrüßen und diese auf die verschiedenen Strecken schicken. Aus der ganzen Bundesrepublik waren die Teilnehmer angereist. Je nach Wunsch standen Strecken von 30, 20 oder 10 Kilometern bzw. 6, 9, oder 12 Kilometer für die Leistungsmarschierer zur Auswahl. Fast 70 Funktioner hatte die Kreisgruppe aufgeboten und die einzelnen Abschnitte hervorragend ausgeschildert und die Streckenposten zur Versorgung aufgestellt.
Am Start an der Hagenburger Feuerwache begrüßte Landesvorstandsmitglied Oberstabsfeldwebel Dirk Merten die Teilnehmer und wünschte allen einen vergnügten Tag, ohne größere Verletzungen an den Füßen. Von Hagenburg aus ging die Strecke über Steinhude, vorbei an den Strandterrassen Richtung Osten immer durch die schön bebaute Uferregion. Auch im Wunstorfer Moor war von Meer nichts zu sehen, dafür aber eine urwüchsige und selten gewordene Landschaft. Alle Teilnehmer erreichten das Ziel am Pilzkiosk von Mardorf und konnten dank der guten Organisation ohne großen Zeitverzug nach Steinhude mit den Auswandererbooten übersetzen. Wegen der frischen Brise setzten einige der Boote sogar Segel, um die Seefahrt zu beschleunigen. Unter den Klängen des Reservistenmusikzuges Niedersachsen stärkten sich die Marschierer mit einer leckeren Erbsensuppe des Lufttransportgeschwaders 62 aus Wunstorf oder der Feldküche der Kameradschaft aus Klein Heidorn, sowie eines Chili con Carne eines weiteren Kameraden.
Vor einer stattlichen in Formation angetretenen Truppe und wegen der doch ungemütlichen Witterung leider sehr wenigen Touristen wurden Dank und lobende Anerkennung an die Marschierer und Funktioner, insbesondere dem Kameraden Stabsunteroffizier d. R. Gerhard Bautz mit seinem Team für die Streckenausarbeitung bzw. -ausschilderung, für ihren Einsatz vom Leitenden ausgesprochen.
Bei diesem Abschlussappell wurden noch verdiente Kameraden durch die Ehrennadel in Bronze des Verbandes geehrt. Dies waren für die jahrelange Versorgung mit Erbsensuppe und sonstigen Hochgenüssen aus der Feldküche:
Hauptfeldwebel d.R. Dirk Boese, Stabsunteroffizier d. R. Fritz Arndt, Stabsgefreiter d. R. Jens Nentwig, Stabsgefreiter d. R. Anthony Funk und der Hauptgefreiter d. R. Andreas Wittbold.
Außerdem wurde dem Stabsunteroffizier d. R. Hartmut Störmer aus der Kreisgruppe Göttingen für seine jahrelange Teilnahme an Märschen und Veranstaltungen – über 30-mal beim Nimwegen-Marsch - auch die Ehrennadel in Bronze verliehen.
Zum Ende des Appells verabschiedete Major Kemmerich den langjährigen Feldwebel für Reservistenangelegenheiten im Landeskommando Niedersachsen, Stabsfeldwebel Alwin Gröschner aus der Kreisgruppe Hannover und begrüßte den Nachfolger, Stabsfeldwebel Michael Stahn.
Im Jahr 2019 wird der Marsch zum 20. Mal durchgeführt. Aus Anlass dieses Jubiläums wird mit einigen besonderen Aktionen gerechnet, um die Teilnehmerzahl noch einmal zu steigern.
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