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Erhard Friegel wieder zum Kreisvorsitzenden der Freien Wähler gewählt

Wann? 12.11.2009 19:30 Uhr

Wo? Klosterbräu-Gaststätte, Lutzingen DEauf Karte anzeigen
Lutzingen: Klosterbräu-Gaststätte | Landrat Leo Schrell hatte es bei der ordentlichen Generalversammlung der Freien Wähler des Kreisverbandes Dillingen leicht, seine Funktion als Wahlleiter auszuüben. In der Klosterbräu herrscht im vollen Saal großes Einvernehmen über die vorgeschlagenen Kandidaten zur Neuwahl der Vorstandschaft. Wahlausschussmitglieder Helmut Herreiner und Helmut Sauter brauchten nur bei der Wahl zum Kreisvorsitzenden und seiner zwei Stellvertreter tätig werden, über die schriftlich abgestimmt wurde. Die Bewerber für alle anderen Ämter wurden per Akklamation ermittelt und dabei einstimmig gewählt. Die neue Kreisvorstandschaft der Freien Wähler setzt sich für die nächsten drei Jahre wie folgt zusammen: Kreisvorsitzender Erhard Friegel, Stellvertreter Norbert Beutmüller und Jakob Kehrle, Kassierer Heinz Bunk, Schriftführerin Sonja Öfele (neu), Kreisgeschäftsführer Edelbert Reile jun. (neu), Beisitzer Franz Becker (neu), Markus Eser, Monika Baumann (neu), Kassenprüfer Ruth Wagner und Thomas Seefried.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Bürgermeister Eugen Götz die Gäste und stellte Geschichte und Gegenwart der Gemeinde Lutzingen-Unterliezheim vor. Peter Hurler berichtete als 2.Vorsitzender des Fördervereins über den Ablauf der Dorferneuerung und hier besonders über die Sanierung der Klosterbräu-Gaststätte. "Die Freien Wähler im Landkreis sind eine Erfolgsgeschichte", betonte der Kreisvorsitzende Erhard Friegel. Die Mitgliederzahlen hätten sich stetig nach oben entwickelt und sind auf 436 angestiegen. Die 12 Bürgermeister aus den Reihen der Freien Wähler leisteten in ihren Kommunen sehr gute Arbeit, erklärte Friegel. Als zweitstärkste Fraktion könnten die FW im Kreistag ein gewichtiges Wort mitreden. Erhard Friegel erwähnte die Verbindungen zur Landtagsfraktion der Freien Wähler, die sich der Probleme vor Ort annähmen. Umgekehrt arbeite die Basis den Abgeordneten in Arbeitskreisen zu. So hätte sich vor kurzem die Kreis-FW in München zu einer Aussprache über das Schulkonzept der FW-Landtagsfraktion getroffen. Als ergiebig bezeichnete der Kreisvorsitzende die Klausurtagungen, die zu einer ständigen Einrichtung werden sollen so wie der politische Abend am Freitag nach Aschermittwoch und das Fest der Freien Wähler im September. Kassenprüferin Ruth Wagner attestierte Kassierer Heinz Bunk eine zuverlässige und ordnungsgemäße Führung der Kassengeschäfte, so dass der gesamten Vorstandschaft Entlastung erteilt werden konnte. Die Versammlung beschloss, in die Vorstandschaft des Kreises einen Vertreter der Jungen Freien Wähler aufzunehmen. Der stellvertretende Landesvorsitzende der JFW-Bayern und Kreisvorsitzender Fabian Mehring bezeichnete die JFW als ernstzunehmende Nachwuchsorganisation, die bei der politischen Arbeit mithelfen wolle. Inzwischen gehörten 50 Mitglieder der JFW Dillingen/Augsburg an, sagte Mehring. In der gut zweistündigen Versammlung bezog Landrat Leo Schrell Stellung zu aktuellen Kreisthemen. Er erwähnte den Kreishaushalt, "den besten der letzten fünf Jahre". In diesem Zeitraum seien die Schulden um 8 Millionen Euro reduziert worden. Näher ging der Landrat auf die Investitionen in den Kreiskliniken Dillingen und Wertingen, dem Internat Höchstädt und der Berufsschule Lauingen sowie auf Tiefbaumaßnahmen ein. Weiterhin skizzierte Schrell das Familienportal im Internet, das seniorenpolitische Gesamtkonzept, das Fachkräftegutachten und die Datenautobahn DSL. Der Landrat thematisierte auch die Hochwassersituation im Auwald und die gemeinsamen Anstrengungen der Landkreise Günzburg und Dillingen als "Leader"-Region. Die sehr rege Diskussion drehte sich um Windkraftanlagen (Wittislingen), um Schülerbustransporte (Mörslingen), um Atommüllendlager (Landkreis) und um die Bahnstrasse der B16 neu (Höchstädt). Fraktionsvorsitzender Michael Holzinger lud zur Nominierungsversammlung für die anstehende Landratswahl am 27. November im Gasthaus Stark in Gottmannshofen ein, bei der die Freien Wähler erneut Leo Schrell aufstellen werden.
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