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"Abeeyoyo": Kinderchor der Städt. Musikschule führt afrikanisches Märchen auf

Wann? 18.07.2010 18:00 Uhr

Wo? Großer Saal des Collegs, Dillingen an der Donau DEauf Karte anzeigen
Mit Begeisterung sangen und spielten dioe Musikschüler die Geschichte vom Riesen "Abeeyoyo"
Dillingen an der Donau: Großer Saal des Collegs | Großer Eifer, gespannte Hingabe und sängerisches Können bestimmten den Auftritt der Kinder und Jugendlichen im vollbesetzten großen Saal des Collegs. Am vergangenen Sonntagabend hatte der Chor der städtischen Musikschule mit einem "Musical" Eltern und Gäste in ihren Bann geschlagen. Agata Englert inszenierte ein afrikanisches Märchen vom Riesen "Abeeyoyo". Dieser setzt ein ganzes Dorf in Angst und Schrecken, wird aber vom Gesang des Jungen Thabo besänftigt und schließlich von seinem Zaubervater Mathabo in einen Stein verwandelt. Diese Rahmengeschichte war eingebettet in zahlreiche Lieder, die ein- und mehrstimmig erklangen. Sie vertieften und belebten die Texte des Sprechers, die den Handlungsablauf erklärten.

Kinder brauchen und lieben die Anschauung, um sich in eine andere Mentalität versetzen zu können. Die Fantasie der Eltern steckte die "Afrikaner" in die buntesten Kleider und Umhänge und schminkte sie entsprechend. Die Bühne wurde dank der Eigeninitiative zu einem Kral mit zwei strohbedeckten Hütten umgestaltet, ein riesiger Affenbrotbaum schmückte mit einem Savannenbild den Hintergrund. So konnte Agata Englert "ihre" Choristen zum Musizieren leicht anregen. Die Begeisterung mit der sie auswendig ihre afrikanischen Songs zu Gehör brachten, steckte an und wurde immer wieder mit Beifall belohnt. Mit Gesten und tänzerischem Schwung drückten die Musikschüler den Fortgang der Erzählung aus. Als Benni zum wiederholten Male das Lied "Abeeyoyo" anstimmte und "der" Zauberer Sarah mit der Rassel sein "Hautafanya watu kuongopa tena" ("Du sollst die Leute nicht erschrecken") beschwor, war der Höhepunkt erreicht. Den originalen Klang dazu lieferte das Vokalensemble, diesmal nicht nur sängerisch, sondern auch mit Trommel, Flöte und Xylophon. Sie unterstützten und ergänzten vortrefflich die Chorsänger, die ihrerseits sich rhythmisch betätigten. Alle hielt mit sicherer Hand und dem Gespür für das Machbare die Leiterin Agata Englert zusammen. Eine außerordentliche gesangspädagogische Leistung! Im November soll das Stück zweimal wiederholt werden.
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