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④ Im Atelierhaus der Ernst Barlach Stiftung Güstrow

Atelierhaus der Ernst Barlach Stiftung Güstrow
Güstrow: Ernst Barlach Stiftung | Am 9.5.2019 erreichten wir 16:30 Uhr gerade noch rechtzeitig den Heidberg 15 in der Barlachstadt Güstrow.
Wir hatten am 25. Juli 2018 das letzte Mal die Barlachstadt Güstrow besucht. Da es damals aber schon 10 Uhr unerträglich heiß war, reichte unsere Kraft gerade mal zu einem Abstecher bis zur Gertrudenkapelle mit einer schönen Sammlung von Barlachfiguren. Fotografieren leider nicht erlaubt.

Allerdings mussten wir uns  mit der Besichtigung des Atelierhauses begnügen, denn für Ausstellungsforum und Graphikkabinett reichte die Zeit nicht mehr aus.
In dem geräumigen Atelier, das Barlach 1931 bezog, sind bildhauerische Werke und eine biographische Ausstellung zu Leben und Werk des Künstlers zu sehen.
Im Ausstellungsforum-Graphikkabinett werden Sonderausstellungen zu Barlach und zur Klassischen Moderne gezeigt.

Über Leben und Schaffen von Ernst Barlach will ich nichts berichten. Man findet im Internet Unmengen dazu, beispielsweise
  • https://www.ernst-barlach-stiftung.de/
  • http://www.ernst-barlach.com/index.html

Stattdessen zeige ich ein paar seiner im Atelierhaus ausgestellten Skulpturen.

Besonders beeindruckt hat uns „Der Bettler“ aus der (Gemeinschaft der Heiligen).
„Der Bettler war die erste Skulptur, die Barlach 1930 fertig stellen und als Klinkerbrand in der Grube Ilse in Senftenberg ausformen lassen konnte.

Wie es der Zufall will erblickten wir „Den Bettler“ zwei Tage später erneut; dieses Mal als „Gemeinschaft der Heiligen“ an St. Katharinen in Lübeck.

"Diese drei Barlach-Figuren (Frau im Wind, Bettler, Singender Klosterschüler) wurden 1937 durch eine ‚Säuberungskommission‘ der Nazis im Rahmen der ‚Entartete Kunst‘ – Aktionen beschlagnahmt. 1939 wurden sie auf Weisung des NS-Propagandaministeriums zurück erstatte, sie waren gemäß Vertrag Privateigentum von Heise, der im September 1939 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden war.
In einem Versteck gesichert, konnten die drei Barlach-Figuren den Krieg unversehrt in Lübeck überstehen. 1947 wurden sie am vorgesehenen Ort, in den ersten drei (von vorn gesehen linken) Nischen von St. Katahrinen, aufgestellt.
Quelle: Lübeck:‘ Gemeinschaft der Heiligen ’

Und auf der Rückfahrt zu Hotel entdeckten wir im Innenhof des Ratzeburger Domes erneut den „Bettler“, dieses Mal als Bronzeabguss.
Quelle dazu: Zum 75. Todestag von Ernst Barlach "Der Lehrende Christus und der Bettler"
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1 Kommentar
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Romi Romberg aus Berlin | 24.05.2019 | 11:50  
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