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VfL Handball : Männer 1 - Warten hat ein Ende - Landesliga mit VfL

Günzburg Für die Handballer des VfL Günzburg hat das lange Warten ein Ende: Weil der TSV Niederraunau in der Relegation zur Bayernliga gescheitert ist und in der kommenden Saison erneut in der Landesliga spielt, steigen auch die Weinroten in diese Klasse auf.

Eigentlich wurde der VfL in der Bezirksoberliga hinter der zweiten Mannschaft des TSV Niederraunau nur Vizemeister. Da diese aber nun nicht in die Landesliga aufsteigen darf - es kann pro Verein nur eine Mannschaft in der jeweiligen Liga spielen -, rücken die Weinroten nach. Gerechnet hat damit in Günzburg zu Saisonbeginn freilich niemand. „Wir haben einen Umbruch vollzogen und viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs integriert. Eigentlich wollten wir uns erst einmal etablieren“, erklärt der sportliche Leiter Robert Mayer. Und so wäre es auch verschmerzbar gewesen, wenn der VfL eine weitere Saison in Schwabens Oberliga gespielt hätte.

Nun aber müssen die Günzburger anders planen. Am Jugendkonzept wolle man jedoch generell festhalten. „Nur allein mit den Jungen wird es aber nicht gehen. Dazu ist es noch ein bisschen zu früh“, sagt Mayer weiter. Daher stehe man schon in Gesprächen mit den ein oder anderen Verstärkungen. Denn dieses Mal soll es besser laufen als noch in der Saison 2008/2009. Damals stieg der VfL als Liganeuling sang- und klanglos wieder ab.

Mayer: „Wir müssen die kommenden Jahre noch überbrücken. Dann bin ich mir aber sicher, dass es unsere eigenen Jungs richten können und wir nicht zur Fahrstuhlmannschaft verkommen.“ Zumal die Landesliga ein zusätzlicher Anreiz für die Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs sei.

Das Saisonziel, so Mayer, sei klar definiert: Klassenerhalt. Trainer bleibt Bernd Dunstheimer, der bei den Günzburgern auf ein Förderkonzept baut. Über die zweite Mannschaft sollen sich die jungen Akteure für höhere Aufgaben empfehlen können. Der Vorteil: Der Günzburger Aufstiegs-Kader bleibt fast komplett zusammen, einzig Christian Geiger geht zum Studieren und verlässt den VfL.
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