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VfL Handball Männer 1: Pokalspiel VfL Günzburg gegen TSV Simbach

Kurz vor Begin der Landesligasaison 2010/2011 steht für den VfL Günzburg die zweite Runde im BHV-Pokal an. Dabei empfangen die Weinroten den Ligakonkurrenten aus Simbach, und hat damit gleichzeitig einen Vorgeschmack auf die kommende Spielzeit.

Die Gäste aus Simbach zählten in den vergangenen Jahren zu Bayern Spitzenteams. Zwei Jahre schnupperten sie Regionalligaluft und zählten auch sonst im vergangenen Jahrzehnt zum Inventar der Bayernliga. Jedoch hat sich das Gesicht der Mannschaft an der östereichischen Grenze etwas geändert. Die Köpfe Rainer Sextl und Martin Voigt sind kürzer getreten. Letzter fungiert mittlerweile auf der Trainerbank und verfolgt den Generationenwechsel von der Seitenlinie. So konnte der Abstieg vergangene Saison auch nicht verhindert werden und basierend auf Ihrer erfolgreichen Jugendarbeit, wollen die Simbacher möglichst schnell zurück ins bayrische Oberhaus.

Ganz andere Ambitionen hat der VfL. Es gibt nur ein ausgewiesenes Ziel und das heißt Klassenerhalt. Anders als in der Saison 2008/2009 starten die Weinroten mit einem breiteren Kader in die Spielrunde. Neu im Günzburger Team ist Stefan Jordan, der vom Bayernligisten Haunstetten zu den Legostädtern gestoßen ist. Auch fix im Kader der Ersten sind nun Andreas Konopa und Axel Leix. Beide konnten in der Vorbereitung überzeugen und Günzburg Trainer setzt große Hoffnung in die beiden Youngsters.

Den Neuzugängen stehen auch die Abgänge von Christian Geiger und Laszlo Majsai gegenüber. Geiger, der letzte Saison noch auf der Rechtsaußenposition zu Hause war, studiert künftig an der Universität ein Aachen und hat seinen Abschied schon früh bekannt gegeben. Laszlo Majsai entschied sich Mitte Juli für seinen Wechsel zum TSV Niederraunau II. Er findet dort passendere Trainingsmöglichkeiten und möchten den nachrückenden Günzburger Talenten seinen Platz freimachen. Er hinterlässt eine riesen Lücke, die es nun zu schließen gilt.

In die Partie gegen Simbach geht der VfL mit Außenseiterchancen. Der Erfahrungsvorteil und die Routine der Gäste können nur durch Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit wett gemacht werden. Beides erwartet Bernd Dunstheimer von seinem Team, wenn es am Samstagabend um 18.30 Uhr zum ersten richtigen Härtetestl kommt.
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