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VfL Handball: Männer 1 - Nach Niederlage in Memmingen im Keller festbetoniert

Andreas Konopa beim Wurfansatz
Ohne Punkte kam der VfL Günzburg von seinem Gastspiel aus Memmingen zurück. Mit 36 zu 31 mußten die Weinroten die Segel streichen und den körperlich überlegenen Allgäuern die Punkte überlassen.
In Günzburgs Kabine hängten sich die VfL Spieler den Vorbericht des TVM´s auf, die wenig respektvoll vom bevorstehenden Spiel Ihre Vorstellungen schilderten. Günzburg sollte eher ein Sparingspartner sein und die Spieler aus der zweiten Reihe sollten hier Einsatzzeiten bekommen und Ihr Torekonto auffüllen.
Derart angestachelt starteten die Weinroten in die Partie bis zum 2 – 2 noch recht verheisungsvoll. Dann jedoch übernahmen die Gastgeber schnell das Zepter und bestraften sämtliche Günzburger Fehler innerhalb vom 5 Minuten und erarbeiteten sich eine 7 – 2 Führung. Zu den ungewöhnlich vielen technischen Fehlern kam eine Abwehr, die an Aggressivität vermissen lies. Memmingens Spielertrainer Daniel Berkessel konnte schalten und walten und auch auf der rechten Seite Elmar Romanesen netzte regelmäßig ein.
So war es schwer für die Weinroten, denn auch die beiden Unparteiischen vom TV Gefrees und Rodental waren alles Andere, als souveräne Leiter. Die nicht geahndeten Nicklichkeiten sollten sich später gegen Spielende noch rächen. Der VfL versuchte alle Möglichen Aufstellungen, aber der Angriffsdran des TVM endete erst mit der Halbzeitsirene und einem deutlichen 21-12.So wollten sich die Günzburger nicht weiter präsentieren und mit der entsprechenden Wut im Bauch kehrten sie aufs Spiel zurück. Jetzt gingen die Weinroten deutlich beherzter zur Sache und verkürzten schnell auf 25-19. Die aggressive Abwehr zeigte Wirkung, jedoch nutzte Memmingen zwei Unterzahlphasen um die 45 Minuten konsequent aus und stellten den alten Abstand wieder her. Ansich hätte das Spiel friedlich zu Ende gespielt werden können, aber die fehlende Linie bei den Schiedsrichterentscheidungen stichelten die Akteure nach wie vor an.Memmingens Spielertrainer Daniel Berkessel trat in der 56 Minuten noch einmal unrühmlich in Erscheinung. Sein vorher gegangener Siebenmeterversuch verfehlte nur knapp den Kopf von Christian Frey. Beim Strafwurf gegen Patrick Bieber traf er Günzburgs Keeper am Kopf, obwohl sich dieser nicht bewegte. Berkessel erhielt für die Aktion die Rote Karte, jedoch unterliesen die beiden Unparteiischen den fälligen Eintrag in den Spielberichtsbogen, der eine Sperre für Memmingens Trainer bedeuten würde.
In den verbleiben Minuten erzielten die Günzburger mehrere Treffer in Folge zum 36-31 Endstand.


Es spielten: Frey, Bieber, Müller (6), Spengler (3/3), Plesa, Schmid, Konopa (5), Jordan (3), Leix (2), Rathgeber (6), Bierhals (1), Rembold (1), Rennert (4)
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