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VfL Handball: Männer 1 - Na also jetzt gibt s Belohnung gegen TSV Indersdorf

Axel Leix im Queranflug aufs Tor (Bild Marcel Sahlmen)
Der VfL Günzburg besiegte am Samstag Abend den TSV Indersdorf mit 38 – 30 und belohnte sich für eine engagierte Leistung. Dabei leistete der Gästetorhüter seinem Team einen Bärendienst, als er kurz nach der Halbzeit eine überflüssige Rote Karte kassierte und damit den VfL Sieg nahezu besiegelte.
„Das war schon lange überflüssig“, war nach dem Spiel aus dem VfL-Lager zu hören. Endlich belohnten sich die Weinroten und siegten völlig verdient gegen Indersdorf. Das Horrorerlebnis aus dem Hinspiel, als man einen 7-Tore Vorsprung verspielte, war kein Thema mehr. Günzburgs Trainer Bernd Dunstheimer hatte seine Schützlinge auf die Stärken der Gäste eingestellt und verordnete eine extrem defensive Abwehrvariante. Die Anspiele an deren starken Kreisläufer sollten unterbunden werden, aber dieser zeigte in der Anfangsphase nachhaltig, warum Günzburgs Coach vor ihm gewarnt hatte.
Schnell gingen die Gäste mit 0 -2 in Führung, doch der Vfl antwortete schnell, u.a. mit einem pfiffigen Gegenstoss von Denis Graf. Dieser verletzte sich leider bei seinem Spurt aufs gegnerische Tor und konnte sein Team nur noch von der Seitenlinie unterstützen. In die Bresche sprang vor allem Reinhard Müller mit herrlichen Toren aus der zweiten Reihe.
Über 3 – 3 und 6 – 6 konnten sich die Gäste kurzzeitig auf 7 – 10 absetzen und der VfL nahm seine Auszeit. Danach wars vorbei mit der Überlegenheit der Indersdorfer und der VfL setzte seine Kreisläufer und Außenspieler besser in Szene. Bis zur Halbzeitpause erspielten sie sich bereits eine 18 – 16 Führung.Schon nach dem Seitenwechsel bauten sie den Vorsprung rasch auf 22 – 17, ehe es zur Entscheidenden Situation kommen sollte. Der erneut gute Patrick Bieber schickt mit einem Steilpass Julian Rothbauer auf die Reise. Gästekeeper Günter Heide kam aus seinem Tor und Rothbauer prallte mit dem Torhüter zusammen. Der neuen Regel zufolge, erhielt der Torhüter die Rote Karte. Dummerweise waren die Gäste nur mit einem Goali angereist, sodass nun ein Feldspieler das Tor hüten musste.
Schnell baute der VfL seine Führung weiter aus und auch die verschiedenen offensiven Abwehrvarianten der Indersdorfer brachten nicht mehr die Wende. Am Schluss stand ein 38 – 30 auf der Anzeigentafel und die Weinroten feierten die lang ersehnten Punkte mit Ihren Anhängern.
Es spielten: Bieber, Graf (2), Spengler(3), Müller (9), Konopa (5), Jordan (4), Leix (3), Rembold (9/5), Rothbauer (4)
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