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VfL Handball: Ein großer Wurf für die Weinroten

Stephan Hofmeister (links) und Armin Spengler (rechts) bei der Begrüßung des Heimkehrers
Stephan Hofmeister kehrt zu seinem Heimatverein zurück und wird im Sommer verantwortlicher Trainer im Männer- und Jugendbereich beim VfL Günzburg (von Jan Kubica)
Günzburg Stephan Hofmeister soll und möchte die Handballer im VfL Günzburg wieder etwas näher an frühere Glanztage heranrücken. Der absolute Wunschkandidat der Abteilungsleitung sagte zu, ab Sommer das Trainer-Amt bei den VfL-Männern zu übernehmen. Außerdem wird er die A-Jugend und auch die D-Jugend der Weinroten verantwortlich betreuen. Spartenchef Dominik Rembold sagte gestern gegenüber unserer Zeitung: „Das ist eine ganz wichtige Sache, die langfristig ausgelegt ist.“
Intern war schon länger geregelt, dass Hofmeister demnächst zu seinem Heimatverein zurückkehren wird. Jahrelang hatte der frühere Zweitliga-Trainer des VfL Günzburg Trainer-Tätigkeiten im württembergischen Raum übernommen; derzeit und bis zum Abschluss dieser Spielzeit coacht er den TSV Blaustein in der Württemberg-Liga Süd. Dort allerdings hatte er vor wenigen Wochen angekündigt, dass im Sommer Schluss ist (im Burlafinger Coach Alexander Zaiser haben die Blausteiner bereits einen Nachfolger gefunden).
Damit war der Augenblick für die Günzburger Verantwortlichen gekommen, Kontakt zu ihrem ehemaligen Weggefährten Hofmeister aufzunehmen. Er konnte sich von Beginn der Gespräche an gut vorstellen, beim VfL ein Traineramt im Jugendbereich zu übernehmen. Dass es letztlich die große Kombi-Lösung, also die ganz enge Verzahnung von sportlichem Ober- und Unterbau, wurde, verlangte von allen Beteiligten eine längere Bedenkzeit. Unter anderem bedeutete diese zukunftsorientierte Entscheidung, dass der bisherige, langjährige Männer-Coach Bernd Dunstheimer fortan gar nicht mehr oder in anderer Funktion für den VfL arbeiten muss .
Jetzt kam das endgültige Ja-Wort von Hofmeister. „Für uns ist diese Verpflichtung ein absoluter Glücksgriff“, jubelte der stellvertretende VfL-Abteilungsleiter Armin Spengler am Wochenende.
An Vorschusslorbeeren für den künftigen Hauptverantwortlichen im Männer-Bereich mangelt es naturgemäß nicht. Immerhin gilt er als ausgewiesener Fachmann und ist darüber hinaus für einige im Günzburger Verein weit mehr als ein guter Bekannter. Die Spartenführung legte gleichzeitig Wert auf die Feststellung, dass der nun getroffene Entschluss auf viele Schultern im Verein verteilt ist. Spengler betonte: „Es waren vor allem die Jugendtrainer Rudi Jahn und Jürgen Kees – beides ehemalige Weggefährten von Hofmeister – voll in die Sache integriert.“
Die Aufgabenstellung für den Coach liegt auf der Hand. Er soll die bereits sehr erfolgreiche Jugendarbeit noch einmal forcieren. Dabei hoffen die Weinroten natürlich nicht nur auf seine Kompetenz, sondern auch auf die Werbewirksamkeit seines guten Namens. Gleichzeitig gilt es, die Männer möglichst schnell nach oben, also mindestens auf Landesliga-Niveau, zu führen. Niemand im Lager der Günzburger ist so blauäugig zu glauben, dass wirklich talentierte junge Handballer im Verein zu halten sind, wenn der mittelfristig in der Bezirksoberliga bleibt.
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