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VfL Handball: Ehrenreich + Volksbank Cup - Veranstaltung mit Niveau

Sie spielten, wie es sich für ordentliche Gastgeber gehört: Die Handballteams des VfL Günzburg boten bei den beiden Vorbereitungsturnieren zwar ansprechende Leistungen. Männer wie Frauen überließen die vorderen Platzierungen aber den Gästen.
Ehrenreich-Cup der Männer: Sechs Mannschaften traten in Günzburg an. Die Hausherren taten sich zu Beginn noch schwer, stellten gegen die TG Biberach spielerische Mängel aber schnell ab und gewannen mit 18:12. Nachdem der württembergische Landesligist auch die Partie gegen den TSV Schwabmünchen verloren hatte (14:20), spielten der VfL und der TSV um den Gruppensieg. Eine Partie mit Licht und Schatten. Kämpferisch stark, schlichen sich im Günzburger Spiel Ballverluste und unkonzentrierte Momente ein. Dennoch hielten die Weinroten die Begegnung offen. Am Ende stand es 22:22 – und so fehlte der Mannschaft von Bernd Dunstheimer gerade einmal ein Tor zum Erreichen des Finales. In Gruppe zwei setzte sich überraschend der Bezirksoberligist TSV Aichach durch. Er gewann die Vorrunde vor dem favorisierten TSV Landsberg und dem Allgäuer Bezirksoberligisten HSG Dietmannsried.
Im Spiel um Platz fünf setzte sich Biberach gegen Dietmannsried durch. Der VfL spielte gegen Landsberg um den dritten Platz. „Hier merkte man aber den Kräfteverschleiß“, sagte Dunstheimer. Zudem musste Stefan Jordan verletzt passen und so gewannen die Oberbayern mit 16:11. „Das ist für uns kein Beinbruch“, so Dunstheimer weiter. Entscheidend sei die Standortbestimmung eine Woche vor dem Saisonstart gewesen. Turniersieger wurde der TSV Schwabmünchen vor dem TSV Aichach.
Volksbank-Cup der Frauen: Sportlich durchwachsen sei es für den VfL gelaufen, meint Robert Mayer, stellvertretender Abteilungsleiter. Im ersten Spiel gegen den Bayernligisten TSV Haunstetten konnte die Mannschaft von Trainer Harald Jekel noch eine Zeit lang mithalten, unterlag trotzdem mit 8:12. Gegen den HCD Gröbenzell (Bayernliga) sah es erneut recht gut aus. Die VfL-Frauen siegten mit 13:11, gingen dann gegen den Ligakonkurrenten TSG Augsburg aber sang- und klanglos mit 8:18 unter. Der Tiefpunkt des Turniers. Auch im letzten Spiel gegen den Zweitligisten TuS Metzingen gab es für die Gastgeberinnen nichts zu holen. Beim 7:25 war der VfL in allen Belangen chancenlos.
Um die Plätze an der Spitze stritten sich Haunstetten und Metzingen. Das direkte Duell entschied der Bayernligist mit 11:9 für sich. Beide Teams steigerten sich von Spiel zu Spiel und boten klasse Handball. In der letzten Begegnung des Turniers kam es zu einem Familientreffen der Kubastas: Alexandra auf Seiten des TuS Metzingen, Vater Willi und die anderen beiden Töchter bei der TSG Augsburg. Am Ende setzte sich Alexandra mit dem Zweitligisten deutlich durch (20:8). Zum Turniersieg reichte es aber nicht mehr, den holte sich der TSV Haunstetten, der sich keine Schwächephase leistete und ohne Niederlage blieb.
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