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VfL Handball: Damen - Meister + zurück in der Landesliga

Nachen einem Jahr wieder zurück
Die Handballerinnen des VfL Günzburg sind vorzeitig Meister der Bezirksoberliga. Das 23:15 gegen Niederraunau macht den Aufstieg in die Landesliga perfekt (Von Jan Kubica)

Der allerletzte Rest Nervosität fiel erst mit der Schlusssirene. Dann aber tollten die Handballerinnen des VfL Günzburg ausgelassen über das Spielfeld in der Rebayhalle, es wurde viel gelacht und es flossen auch ein paar Tränen des Glücks. Die Mädels in den weinroten Trikots durften an diesem eiskalten Samstagabend mit Recht stolz auf sich sein: Durch einen zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdeten 23:15 (10:7)-Heimsieg gegen den Landkreis-Rivalen TSV Niederraunau holten sie sich vorzeitig den Titel. Damit kehren die Günzburgerinnen nur ein Jahr nach dem ernüchternden Abstieg wieder in die Landesliga zurück
Vor 100 Zuschauern bewiesen die VfL-Spielerinnen im Derby einmal mehr ihre deutliche Überlegenheit, die sie über die gesamte Saison ausgezeichnet hatte. Für sie war es der 15. Sieg im 15. Spiel. Dass die Leistung diesmal nicht wirklich berauschend war (selbst der selten um Superlative verlegene Hallensprecher Walter Hirsch hatte „wenig Glanz und wenig Gloria“ gesehen), dass die Gäste aus dem Landkreis-Süden anfänglich richtig gut mitgehalten und den Favoriten nach Ansicht ihres Trainers Rupert Sadlo „ein bisschen ins Wanken gebracht“ hatten, dass VfL-Coach Stefan Jordan in der ersten Halbzeit phasenweise fuchsteufelswild wurde angesichts des übernervösen Spiels der Seinen – Schwamm drüber. „Gefühlt waren sie schon beim Feiern“, urteilte der Meistermacher nach der Partie versöhnlich. Über die gesamte Saison betrachtet, war Jordan sehr zufrieden mit dem Erlebten: „Die Mädels haben gut mitgemacht, waren immer fleißig im Training. Es war schön, mit ihnen zu arbeiten.“ Diese letzten Worte hörten sich ein bisschen nach Abschied an und Jordan bestätigte auf Anfrage, es sei „noch nicht fix“, ob er die Günzburger Frauen auch in der kommenden Saison coachen wird.

Das Spiel zum Titelgewinn live miterlebt hat am Samstag der Günzburger Handball-Abteilungsleiter Dominik Rembold. Er empfand es als „super“, dass sein Team über die komplette Saison hinweg derart konstant aufgetreten ist. Allerdings sei der Wiederaufstieg angesichts der eigenen Stärke und der Liga-Besetzung schon beinahe Pflicht gewesen, urteilte Rembold. Mit einem Blick in die Zukunft sagte er: „Für den guten Unterbau in der Jugend ist es wichtig, dass unsere ersten Mannschaften zumindest in der Landesliga spielen. Und man muss dann auch in dieser Liga bleiben, darf sich also nicht darauf ausruhen, dass man jetzt aufgestiegen ist.“
Die Party nach dem Titelgewinn fiel dem Vernehmen nach vergleichsweise bescheiden aus. „Ein Glas Sekt“ wollte sich Rückraumspielerin Franziska Aust genehmigen, mehr nicht. Immerhin geht es für ihr Team in den verbleibenden drei Partien noch darum, die weiße Weste ins Ziel zu retten und Aust versprach für dieses Unternehmen „Vollgas“. Zusammen mit ihren Fans feiern wollen die Günzburgerinnen am 10. März, im Anschluss an das abschließende Heimspiel gegen den TSV Neu-Ulm.
VfL Günzburg: Dalgauer, Hassel; Kuffner-Mayr (4), Rösch (1), Epp (2), Wieser (3), Märkl (2/2), Aust, Merditaj (4), Zach (1), Schaaf (4), J. Deutschenbauer (2), I. Deutschenbauer
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