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VfL Handball: Damen 1 - Ohne zählbares aus dem Allgäu zurück

Aber Hallo wo sind die Punkte
Die Handballerinnen des VfL Günzburg kommen in der Landesliga derzeit einfach nicht auf die Beine. Auch beim TSV Ottobeuren ging die Mannschaft leer aus. Beim 25:29 waren die Verantwortlichen aber zumindest mit der Einstellung zufrieden. Sportlich allerdings zogen sich etliche technische Fehler wieder einmal wie ein roter Faden durch die Partie. Ein Manko, mit dem der VfL schon länger zu kämpfen hat. Seit Anfang Dezember gelang der Truppe um Trainer Harald Jekel nur ein einziger Sieg aus den vergangenen sieben Spielen.
Die Unterallgäuerinnen erwischten den etwas besseren Start, setzten sich gegenseitig gut in Szene und zogen auf 5:2 davon. Dann allerdings fanden auch die Günzburgerinnen immer besser zu ihrem Rhythmus, glichen zum 8:8 aus und hielten die Partie fast 20 Minuten lang offen. Es gelang aber nicht, das Niveau konstant hoch zu halten. Technische Fehler schlichen sich ein und bis zur Halbzeitpause fanden vor allem die Gastgeberinnen Wege und Mittel, sich wieder einen komfortablen Vorsprung zu erarbeiten (16:11).
Im zweiten Abschnitt hielten beide Teams das Tempo hoch. Aber nur für Ottobeuren lief es weiterhin gut. Die VfL-Frauen hingegen erlebten in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel ein echtes Debakel. Bis auf 14:23 wuchs der Rückstand an. Erst dann, als es eigentlich längst zu spät war, rappelten sich die Gäste noch einmal auf. Eileen Beck im Tor zeigte mit etlichen Paraden ihr Können, Evelyn Jorga übernahm den Part der Rückraumspielerin und traf aus der zweiten Reihe und auch Franziska Aust sowie Judith Deutschenbauer hatten in dieser Phase der Begegnung großen Anteil an der Günzburger Aufholjagd. Dem VfL kam dabei zugute, dass die Ottobeurerinnen Probleme hatten, schnell umzuschalten. Und so stand es zwischenzeitlich 23:27. Der Rückstand schrumpfte auf vier Treffer. Dieses Aufbäumen seiner Truppe gefiel auch Trainer Harald Jekel. Reine Kopfsache sei die Partie gewesen. Am Ende wurden auch die technischen Fehler weniger, der Rückstand wurde dennoch nicht mehr aufgeholt.

So spielte der VfL: Beck (Tor); Jorga (8), Boesveld (7/4), J. Deutschenbauer (3), Epp, Aust, Schaaf (je 2), Wieser (1), Reisbach-Kees, Zach, Poppe.
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