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VfL Handball: Damen 1 - Kommen jetzt die weiteren Punkte ? ?

Seit über vier Monaten haben die Handballerinnen des VfL Günzburg nicht mehr gewonnen. Am Samstagabend (20 Uhr) wollen sie in der Bayernliga die lange Negativserie mit einem Sieg gegen den HC Sulzbach beenden.

Die Ausgangslage: Es ist quasi die letzte Chance, die Kurve im Kampf um den Klassenerhalt doch noch rechtzeitig zu bekommen. Oder wie es VfL-Trainer Harald Jekel ausdrückt: „Wenn wir wieder verlieren wird das Eis nicht nur dünner, sondern beginnt langsam zu brechen.“ Im Hinspiel schlugen sich die Günzburgerinnen recht ordentlich, verloren nur knapp mit 21:23. Der HC Sulzbach, so Jekel weiter, sei auf jeden Fall ein Gegner auf Augenhöhe. „Wir sind in der Lage, sie zu schlagen“, so Jekel weiter. Die Oberpfälzerinnen gehörten zu Saisonbeginn zwar überraschend zu den besten Mannschaften der Liga, rutschten inzwischen aber ins Mittelfeld der Tabelle ab.

So wollen sie spielen: Jekel baut vor allem auf die Konstanz im Spiel seines Teams. Diese Beständigkeit habe zuletzt oft gefehlt. „Es gab in fast jeder Partie einen längeren Leistungseinbruch“, erklärt der Coach. Seine Anforderungen hat er daher schon ein wenig nach unten korrigiert. Jekels Wunsch: Wenigstens 50 der insgesamt 60 Spielminuten soll sein Team die Leistung abrufen, zu der sie tatsächlich im Stande ist. Das Spiel der Sulzbergerinnen wollen die Gastgeberinnen mit einem offensiven Abwehrverhalten ins Stocken bringen. Jekel: „Sie haben einzelne starke Spielerinnen. Wenn es gelingt, diese auszuschalten, sind wir mindestens gleich gut.“ Allerdings muss er dabei auf Ina Deutschenbauer verzichten. Sie fällt verletzt aus.

Der Gegner: In Sulzberg werden sich einige Verantwortliche des Handball-Clubs derzeit verwundert die Augen reiben. Einer riesigen Fehlprognose wegen. Zu Saisonbeginn haben die Oberpfälzer als Ziel den Klassenerhalt ausgegeben, momentan steht der Verein auf Rang fünf der Tabelle – weit entfernt von den Abstiegsrängen. Doch noch viel schwerer wiegt eine andere Vermutung: Im Saisonvorbericht vom 15. September 2009 heißt es: „Die Konkurrenten um den Klassenerhalt [...] sind alte Bekannte wie HaSpo Bayreuth...“ – und eben genau dieser steht hinter Erlangen auf Platz zwei, mit Ambitionen nach oben.
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