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VfL Handball: Damen 1 – Auf zum ASV Dachau

Günzburg Erneut steht für die Handballerinnen des VfL Günzburg eine Partie gegen einen Mitstreiter im Abstiegskampf auf dem Spielplan. Am Samstag (16 Uhr) treten sie in der Bayernliga beim ASV Dachau an.

Die Ausgangslage: Während für die Günzburgerinnen die Saison nach der Niederlage gegen die SG Waltenhofen/Kottern so gut wie gelaufen ist, geht es für den ASV Dachau noch immer uns Überleben in der Bayernliga. Der Tabellenelfte steht derzeit zwar ebenfalls auf einem Abstiegsplatz, hat aber lediglich drei Punkte Rückstand auf Platz sieben. Allerdings bietet sich dem VfL eine einmalige Chance: Weil das Hinspiel 16:16 unentschieden endete, könnte es die Mannschaft von Trainer Harald Jekel gegen Dachau schaffen, erstmals in dieser Saison weder Hin- noch Rückspiel gegen einen Kontrahenten zu verlieren.
So wollen sie spielen: Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende war die Enttäuschung im Lager des VfL riesig. In den Köpfen haben die Spielerinnen bereits mit der Bayernliga abgeschlossen. Trainer Harald Jekel blickt dennoch optimistisch auf die letzten Spieltage der Runde. Zu groß sei der Ehrgeiz seiner Mannschaft, glaubt der Coach. „Wenn die rausgehen und spielen, dann wollen sie auch immer ihr Bestes geben“, sagt er. Große Änderungen wird es ohnehin nicht geben. Der VfL hält an seiner gewohnten Spielweise fest, baut auf bewährte Stärken. Jekel selbst sieht die ausstehenden Partien bereits als Vorbereitung auf die neue Saison: „Es wird auch in der Landesliga nicht viel einfacher. Und da tut es uns gut, wenn wir uns jetzt noch gegen ein paar starke Gegner messen können.“
Der Gegner: Der ASV Dachau ist eindeutig ein Defensiv-Spezialist. In der Offensive haben die Oberbayerinnen gerade einmal 335 Treffer in 16 Spielen erzielt, im Schnitt also knapp 20,9 pro Begegnung. Das ist die schlechteste Ausbeute der Liga. Zum Vergleich: Der Tabellenzweite aus Bergtheim stellt mit rund 31,7 Toren pro Partie den besten Angriff. Allerdings sind die Dachauerinnen in der Verteidigung stark. 388 Gegentreffer haben sie bislang kassiert, nur die drei besten Mannschaften aus Erlangen (344), Bergtheim (357) und Bayreuth (361) sind in dieser Statistik besser. (ssch)
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