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VfL Handball: Damen 1 - Auf gehts zur HC Sulzbach-Rosenberg

Wieder geht es für die Handballerinnen des VfL Günzburg in die Ferne. In der Bayernliga treffen sie am Samstag (18.30 Uhr) auf den HC Sulzbach-Rosenberg. Für die Gastgeberinnen ist es nach zwei Auswärtsspielen zum Saisonauftakt der erste Auftritt zu Hause.

Die Ausgangssituation: Die Günzburgerinnen gehen personell derzeit am Stock. Trainer Harald Jekel muss etliche Ausfälle kompensieren, hat kaum mehr Wechselmöglichkeiten. Das heißt, die Spielerinnen, die letztlich auflaufen, sind gefordert und müssen allesamt an ihre Grenzen gehen. Darunter, so Jekel, leide vor allem das Tempo im Spiel nach vorne. Größtes Sorgenkind ist der Rückraum. Silvia Kuffner-Mayr ist die einzig verbliebene Spielerin auf dieser Position nachdem nun auch Heike Frank längerfristig ausfällt. Jekel ist also gegen Sulzbach-Rosenberg erneut zu Umstellungen gezwungen. Ein Mutmacher: Der große Druck ist nach dem Heimsieg vergangene Woche vorübergehend weg. Zumal es jetzt gegen den Tabellenvierten geht, der seine ersten beiden Partien relativ klar gewonnen hat.

So wollen sie spielen: Egal, mit welchem Kader der VfL letztlich antritt, die Grundausrichtung bleibt dieselbe: Aus der gewohnt starken und aggressiven Abwehr heraus sollen die Gastgeberinnen mit schnellen Kontern überrascht werden. Ein Konzept, das bislang in den meisten Fällen aufgegangen ist und schon lange zum Erfolg der Günzburgerinnen beiträgt.

Der Gegner: Sulzbach-Rosenberg, eine Stadt mit knapp 20 000 Einwohnern, liegt im Oberpfälzer Jura, knapp 50 Kilometer östlich von Nürnberg. Die Besonderheit: Das historische Stadtzentrum mit der größten Schlossanlage Nordostbayerns liegt erhöht auf einem Felsen. Die Handballerinnen spielen heuer ihre zweite Saison in der vierthöchsten Liga Deutschlands. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Heubeck wurde dabei grundlegend verändert. Die vielen jungen Spielerinnen sollen gemeinsam mit einigen A-Juniorinnen an das Niveau in der Bayernliga herangeführt werden. Von Vereinsseite wurde daher der Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. Nach zwei Spieltagen stehen die Sulzbacherinnen nun aber sogar in der Spitzengruppe – noch immer ungeschlagen.
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