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VfL Handball: Damen 1 – ASV Dachau gibt seine Visitenkarte ab

Bayernliga Günzburger Handballerinnen empfangen den ASV Dachau

Günzburg (ssch). Auch das zweite Heimspiel der Saison hat es für die Handballerinnen des VfL Günzburg in sich: Am Samstag (20 Uhr) empfangen sie in der Bayernliga den ASV Dachau, eine Mannschaft, die in den vergangenen Jahren stets in der Spitzengruppe der Liga zu Hause war.
Die Ausgangslage: Um nicht noch tiefer in den Tabellenkeller abzurutschen, zählt für den VfL Günzburg eigentlich nur ein Sieg, zumal in der eigenen Halle gespielt wird. Doch die Vorzeichen stehen alles andere als gut: Mit Heike Frank und Silvia Kuffner-Mayr fällt erneut der routinierte Rückraum komplett aus. Doch Trainer Harald Jekel ist sich sicher: „Wir kompensieren diese Ausfälle inzwischen immer besser.“ Auch für die Gäste ist die Partie richtungsweisend: Sie sind enttäuschend in die Saison gestartet und haben in der vergangenen Woche ihr Heimspiel gegen Sulzbach verloren.
So wollen sie spielen: Beide Mannschaften kennen sich bereits von diversen Vorbereitungsturnieren. Und Jekel warnt: „Die Dachauerinnen versuchen, aus jeder Situation ihr Konterspiel einzusetzen, und überzeugen durch ihr eingespieltes Tempospiel.“ Der VfL-Trainer will sein Team selbst ein Stück unberechenbarer machen und in Angriff und Abwehr unterschiedliche Formationen ausprobieren. „Das soll für die nötige Abwechslung in unserem Spielaufbau sorgen“, so Jekel weiter. Der Erfolg werde aber nur durch eine aggressive Abwehr möglich sein – wie in den Vorwochen auch.
Der Gegner. Die Handballabteilung des ASV Dachau wurde 1927 ins Leben gerufen, nachdem schon drei Jahre vorher Raffball als Vorgänger des Handballsports gespielt wurde. Die bislang erfolgreichste Saison der Handballerinnen liegt inzwischen knapp fünf Jahre zurück: Damals spielten die Oberbayerinnen in der Regionalliga. Doch auch in den vergangenen Spielzeiten lief es gut: Stets war der Allgemeine Sportverein (ASV) oben mit dabei. Heuer stellte man sich bereits vor der Saison auf einen harten Kampf um den Klassenerhalt ein, nicht zuletzt deshalb, weil mit Anne Gerhards – sie erzielte in 192 Partien für Dachau 729 Treffer - die beste Torjägerin der vergangenen Jahre in die Regionalliga nach Regensburg wechselte
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