VfL Handball: C-Junioren Landesliga Meister

Nachdem die C-Junioren des VfL Günzburg im vorletzten Saisonspiel in Schrobenhausen, dem zu diesem Zeitpunkt Tabellenersten mit der bislang besten spielerischen und kämpferischen Saisonleistung bezwungen haben, kam es am vergangenen Samstag in der Günzburger Rebayhalle zum Endspiel um die Meisterschaft in der Landesliga zwischen den nun punktgleich an der Tabellenspitze liegenden Mannschaften des TSV Ismaning und des VfL Günzburg.
Überwältigend war der Ansturm von über 200 Zuschauern, die in der Halle für eine einmalige Stimmung sorgten und dafür mit einem hochklassigen Spiel belohnt wurden.
Diese für ein Junioren-Spiel ungewohnte Kulisse und die spannende Ausgangslage sorgten bei den Günzburger Spielern natürlich nicht nur für die entsprechende Motivation, sondern –wer kann das verdenken- auch für ein gehöriges Maß an Nervosität.
Die Günzburger Junioren ließen sich anfänglich durch die körperliche Überlegenheit der Ismaninger beeindrucken und so war der Verlauf der ersten Halbzeit geprägt von einigen ungewohnten und unnützen Fehlern der Heimmannschaft und brachte die Ismaninger zeitweise bis zu 4 Tore in Führung. Die kämpferische und mentale Einstellung der Mannschaft um die Trainer Rudi Jahn und Thomas Groß war jedoch vorbildlich und so konnte sie mit einem 11:13 noch einigermaßen zufriedenstellend in die Pause gehen.
Kaum jemand in der Halle glaubte zu diesem Zeitpunkt noch an einen Sieg der Günzburger -zu überlegen waren die körperlich starken Ismaninger.
Die zweite Halbzeit erwies sich jedoch wie ein Spiegelbild der gesamten Saison: nach einem mehr als durchwachsenen Start führte ein überragender Endspurt zum positiven Ergebnis.
Die Nervosität der Spieler war nach der Halbzeitpause wie weggeblasen. Die Spielzüge klappten wie am Schnürchen. Jeder einzelne Spieler fand zu seiner Bestleistung und so wurden die Ismaninger regelrecht demontiert.
Die Günzburger holten Schritt für Schritt bis zum 17:17 auf und gingen mit 18:17 erstmals in Führung.
Vor allem Raphael Groß und Philipp Nief sorgten durch viel Bewegung ohne Ball für Verwirrung in der Ismaninger Abwehr. Von Michael Jahn und Nicolai Jensen wurden sie immer wieder hervorragend frei gespielt, konnten so Tor um Tor erzielen und bauten den Günzburger Vorsprung zum 24:19 aus. Auch die Abwehr um den kämpferisch sehr präsenten Matthias Konopa stand jetzt sicher. Wieder einmal überragend war Dominik Ziegler im Tor, der viele tolle Paraden zeigte und damit so eine Reihe von Gegenstößen einleitete, die von den schnellen Außenspielern Max Schubert und Tobias Schwegler sowie den offensiv deckenden Michael Jahn und Raphael Groß erfolgreich abgeschlossen wurden. Daniel Porkert sorgte vor allem in der ersten Halbzeit für Entlastung von Rückraumspieler Michael Jahn, der so in der zweiten Halbzeit viele sehr sehenswerte Akzente durch gute Anspiele und Tore setzen konnte. Überragend leitete Spielmacher Nicolai Jensen während beider Halbzeiten das Günzburger Spiel, sorgte mit gelungenen Einzelaktionen immer wieder für Torgefahr und glänzte mit tollen Anspielen. Der über die gesamte Saison stark spielende Angelo Zimmermann war immer eine enorme Gefahr am Kreis und der nervenstarke 7-Meter-Schütze der Mannschaft.
Beim Schlussstand von 29:24 erhielten die Schützlinge von Rudi Jahn, Thomas Groß und dem leider an diesem Tag verhinderten Armin Spengler minutenlangen Applaus vom begeisterten Publikum.

Dieses Spiel am vergangen Samstag war die Krönung und Belohnung der Spieler und Trainer für ein Jahr intensivstes Training mehrmals in der Woche zu Schulzeiten und auch während der Ferien.
Für Günzburg spielten: Nief(6), Groß (8), Jahn(5), Jensen (2), Konopa (3). Porkert, Schubert, Schwegler(1), Zimmermann (4/3),
Bildunterschrift: Die Meistermannschaft der Günzburg C-Junioren: vorne von links: Tobias Schwegler, Angelo Zimmermann, Raphael Groß, Max Schubert, Philipp Nief, Nicolai Jensen stehend von links: Betreuer Winfried Wagner, Leo Appel, Dominik Ziegler, Daniel Porkert, Michael Jahn, Matthias Konopa, sowie die beiden Trainer Thomas Groß und Dr. Rudi Jahn
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