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„Unser Sieg war eigentlich nie in Gefahr“ - Günzburger bezwingen Lauingen

Stefan Rathgeber

Selbst drei Wochen ohne ein einziges Punktspiel haben die Handballer des VfL Günzburg nicht aus ihrem Rhythmus gebracht. In der Bezirksoberliga setzten sie sich gegen den TV Lauingen mit 28:22 (11:8) durch.
Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft um Trainer Jürgen Kees. Vor allem, weil die Partie von beiden Seiten recht emotional geführt wurde. Zwei Platzverweise und insgesamt 18 Zeitstrafen verhängten die Schiedsrichter gegen die Teams – wobei sich die Gastgeber mit sechs Hinausstellungen noch besser im Zaum hatten, als die Gäste aus Lauingen. Und weil die Günzburger dadurch etliche Male in Überzahl agieren konnten, fanden sie nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem Rückstand nach rund 15 Minuten immer besser ins Spiel. „Wir hatten große Probleme mit der offensiven Deckung der Lauinger und erzielten in den ersten zwölf Minuten gerade einmal drei Tore“, erklärte Trainer Kees.

Erschwerend kam hinzu, dass die Weinroten wieder einmal nur mit einer Rumpftruppe antreten konnten: Neben den verletzten Alexander Spengler und Jens Bierhals fehlten auch Torhüter Martin Frey sowie der gesperrte Stefan Rathgeber. Uwe Rötzer musste nach wenigen Minuten ebenfalls passen.
So groß die Probleme in der Offensive waren, so überzeugend agierten die Günzburger aber auch in der Verteidigung. Von 3:5 zogen sie innerhalb weniger Minuten dank der felsenfesten Defensive auf 9:5 davon und ließen auch in der Folgezeit kaum mehr etwas anbrennen. Den Vorsprung gab der VfL bis zum Schlusspfiff nicht mehr aus der Hand. „Unser Sieg war eigentlich nie in Gefahr“, sagte auch Kees.
Jetzt hat der Spitzenreiter erneut Pause – und wegen der vielen Hallenfußballturniere zwei Wochen keine Trainingshalle. Mit Fitness-Training und Testspielen wollen die Günzburger die Spannung aber beibehalten.
VfL-Tore: Rennert (7), Majsai (6/3), Yapicioglu (5), Rembold (4), Sadlo, P. Kees (je 2), Plesha (1), Geiger (1/1).
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