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Landesliga Männer weiterhin erfolglos

Der Herren des VfL Günzburg konnten Ihren Hinspielerfolg gegen den TSV Unterhaching nicht wiederholen. Die Münchner revangierten sich für die damalige 23 – 21 Niederlage und behielten Ihrerseits mit 27 – 22 die Oberhand.


Im Vorspiel der Damenmannschaft zeigten die Günzburgerinnen noch eine beeindruckende zweite Halbzeit. Wäre der Städtevergleich so weitergelaufen, hätten die Weinroten sicherlich nichts dagegen gehabt. Der Vergleich der beiden Herrenmannschaften sollte ganz anders verlaufen. Die Hachinger begannen äußerst angagiert und flößten den jungen Günzburgern mächtig Respekt ein. Ohnehin körperlich weit überlegen, mischten sie in Ihrer Abwehr regelrecht Beton an. Peter Kees am Kreis sah sich teilweise Verteidigern gegenüber, die zwei Köpf größer waren, als er.


Und auch im Angriff spielten die Gäste mit vielen Kreuzbewegungen und gefälligen Ballstafetten. Ruckzuck stand es 3 – 0 ehe die Günzburger begannen, den Respekt abzulegen. Zwei Treffer von Lazlo Majsai und eine Korrektur in der Abwehrformation zeigten rasch, dass auch Unterhaching verwundbar wurde. In der Folgezeit war der VfL durchaus ebenbürdig und verlangte den erfahrenen Gästen alles ab. Auch im Abwehrverband agierten die Hausherren nun wesentlich kompakter, als es in den vorigen Begegnungen zu sehen war.

Der Pausenrückstand von 9 – 12 wurde nach dem Seitenwechsel sofort egalisiert. Was nun folgte war eine regelrechte Abwehrschlacht. Unterhachings Torhüter parierte nach wie vor nahezu alle Fernwürfe der Günzburger, da der gegnerische Mittelblock immer wieder das Sichtfeld zum klaren Torversuch deutlich einschränkte. Auf der anderen Seite schlossen die Weinroten geschickt die Lücken und holten sich einige Bälle in der Abwehr. Einzig Hachings Tim Abel auf Rückraummitte war nicht in den Griff zu bekommen. Er sollte auch die kleinen Big-Points setzen, mit schnellen verdeckten Hüftwürfen.


Ab Minute 50 konnten sich nämlich die Gäste mit 4 Treffern absetzen. Günzburg trauerte den vergebenen Chancen hinterher, darunter auch 2 vergebene Siebenmeter. Und so kam es, wie man es zur Zeit häufig im Fernsehen bei der WM beobachten. Vorne vergab man die Chance zum Anschluss und binnen Sekunden zappelte der Ball im eigenen Kasten. Unterm Strich bleibt zwar eine 5 Tore Niederlage. Dennoch hat sich der VfL aufopferungsvoll gegen die Niederlage gestemmt, was nach wie vor für die intakte Moral der Truppe spricht.
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