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Landesliga Männer sitzen hinten fest

Trainer Jürgen Kees (links) ist unzufrieden
Der VfL Günzburg verlor das 4 Punkte Spiel in Eggenfelden. Die Gastgeber siegten mit 33 – 25. „Nun wird es ganz schwer, das Ziel Klassenerhalt noch zu realisieren“, war es aus dem Günzburger Spielerkreis zu hören. Zwar sind immer noch 12 Partien zu spielen, jedoch werden die realen Chancen gegen die Großen der Liga immer geringer.



Wie ein roter Faden zieht es sich durch Saison. Weit entfern von der Optimalbesetzung reiste der VfL nach Eggenfelden. Reinhard Müller verzichtete kurzerhand auf sein Spitzenspiel seiner A-Jugend, um bei der ersten Mannschaft mitzuhelfen. An ihm lag es sicherlich nicht. Unter der Leitung der hervorragenden Schiedsrichter Thomas Drummer und Christian Herpelsheimer aus Erlangen entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Zwar konnte Eggenfelden immer eine knappe Führung behaupten, aber der VfL blieb immer auf Tuchfühlung. Jedoch machten die Hausherren von Anfang an einen sehr spielfreudigen und wachen Eindruck. Die Taktischen Maßnahmen, u.a eine Manndeckung gegen Ihren Schützen vom Dienst Matthias Halbinger, hatten diese wohl erwartet. Sofort wechselte Halbinger an den Kreis und das Angriffsspiel lief in hohem Tempo weiter.

„Die gegnerische Abwehr zunächst mal in Bewegung bringen“, waren eigentlich die Günzburger Aufgaben. Wie man das auch umsetzt bekam man von den Eggenfeldenern praktisch vorgeführt. Ab dem 9 – 6 gelang dem VfL nahezu nichts mehr und die Gastgeber zogen auf 17 – 7 davon. Einige Male scheitere man am Torhüter oder die Torwürfe wurden schlecht vorbereitet. Auch die genommene Auszeit änderte da wenig daran. Aber schließlich kämpften sich die Günzburger zurück und zeigten was man mit Aggressivität und Willen bewegen kann. Allen voran Laszlo Majsai stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Bis zur Halbzeit konnte man den Abstand auf 19 – 12 verkürzen .

In der Kabine wurde nochmals lautstark besprochen, was zu tun ist. Wesentlich näher kamen die Weinroten nicht heran, obwohl mehrere gute Torchancen erarbeitet wurden. Über 25 -19 ging aus zum Letztlichen 33 – 25. „Solang es rechnerisch noch möglich ist werden wir alles tun, um den Abstieg zu verhindern“, meinte Torhüter Torsten Zoffka nach dem Spiel. Was anders bleibt dem VfL auch gar nicht übrig.
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