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Landesliga Männer: Auf geht's zum TSV Friedberg

Reinhard Müller
Am kommenden Samstagabend muss der VfL Günzburg in Friedberg antreten. Um 18.00 Uhr erwartet die Regionalligareserve den VfL. Alles andere als eine angenehme Aufgabe also, denn die Hausherren kämpfen noch um die Meisterschaft der Landesliga Süd.


Nach dem Erfolg gegen Aichach am vergangenen Wochenende steht den Weinroten eine extrem unangenehme Aufgabe bevor. Friedberg II ist bekannt für ihr extremes Tempospiel. Das Gerüst der Mannschaft besteht auf hungrigen jungen Spielern, die sich für höhere Aufgaben in der Regionalligamanschaft empfehlen möchten. Das ist gleichzeitig auch das Manko, denn allzu oft werden gute Spieler nach oben abgezogen. Alternativ müssen in der ersten Mannschaft "festgespielte" Spieler zwei Wochen paussieren, ehe sie wieder zum Einsatz kommen. Verletzungen tuen ihr Übriges, sodaß die Aufstellung des TSV einem Lotteriespiel gleicht. Diese Problematik kennt Bernd Dunstheimer nur allzu gut, trainerte er noch vor Jahresfrist die zweite Mannschaft aus Friedberg.

Der VfL Günzburg muß am Wochenende auf Ömer Yapigioglu verzichten, der am Samstag standesamtlich heiraten wird. Ansonsten treten die Weinroten und nahezu identischer Besetzung an. "In erster Linie müssen wir Friedbergs Gegenstoß unterbinden," fordert ebenfalls Torsten Zoffka. Im geschlossenen Abwehrverwund hat der VfL zuletzt ordentliche Leistungen gezeigt. Weder Aichach noch Niederraunau gelang es, mehr als 22 Treffer zu erzielen. "Wer weiß was passiert, wenn es uns gelingt, das Spiel lange offen zu halten. Zu verschenken haben wir schließlich nichts," gibt sich Christian Frey gewohnt angriffslustig vor dem Spiel.
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