Anzeige

Günzburger Jugend-Cup bot Handball Nonstop

Nein, ihre gute Laune haben sich die Verantwortlichen des VfL Günzburg nicht vermiesen lassen. Und das trotz des Super-Gaus für den Veranstalter eines Rasenturniers. Bei der siebten Auflage des Günzburger Jugend-Handball-Cups fiel der erste Tag in seiner ursprünglichen Form total ins Wasser. Doch Jürgen Kees und Dominik Rembold bewältigten mit ihren Helfern auch diese Hürde und verlegten die Spiele der A- und B-Jugend kurzerhand in die Rebayhalle, die bereits für das U
18-Länderspiel (wir berichteten) herausgeputzt war.

In zeitlich gestraffter Form erlebten die Zuschauer starken Jugendhandball. Die Partien wurden auf einem einzigen Spielfeld in knapp acht Stunden über die Bühne gebracht, eine Begegnung nach der anderen. Die Besonderheit: Da der gesamte Schiedsrichterstab des VfL für das Rasenturnier abgestellt war, wurde jede Partie gleich von zwei Unparteiischen geleitet. Am Ende hatten bei den B-Jugendlichen sowohl bei den Buben als auch bei den Mädchen die Mannschaften des Gastgebers die Nase vorne, das Turnier der weiblichen A-Jugend entschied der TSV Marktoberdorf für sich.

Ein Schmankerl war ein Einlagespiel am Abend. Dabei traf eine Auswahl der Stadt Günzburg auf den VfL. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig war auch auf dem sportlichen Parkett der Spielmacher und verteilte die Bälle sicher, sodass das Team der Stadt mit den ehemaligen aktiven Handballern gut mithielt. Das Ergebnis war ohnehin zweitrangig.

Am zweiten Tag waren traditionell die Kleinen dran. Und bei denen spielte auch Petrus mit. Das Programm wurde wie geplant durchgezogen. Sprich: Weitere fünf Stunden Nachwuchshandball auf fünf Spielfeldern – ohne Regen. „Das war ein klasse Turnier. Es hat großen Spaß gemacht und wieder einmal gezeigt, welchen hohen Stellenwert die Jugend beim VfL hat“, meinte Organisator Jürgen Kees.

Packende Spiele zeigten die D-Junioren. Bei den Mädchen überzeugte dabei vor allem Turniersieger TSV Dachau, der den Gastgeberinnen die Goldmedaillen im Endspiel vor der Nase wegschnappte. Auf Platz drei landete der TSV Niederraunau. Der war in den anderen Altersklassen fast nicht zu schlagen. Bei den männlichen D-Junioren sicherten sich die Buben aus der Handball-Hochburg den Pokal für Platz eins souverän vor dem TuS Fürstenfeldbruck und dem VfL Günzburg. Bei der E-Jugend spielten die Raunauer schon fast eine Vereinsmeisterschaft aus: Die erste Mannschaft gewann vor dem VfL Günzburg und der zweiten TSV-Truppe.

Die meisten Zuschauer hatten wie gewöhnlich die Minis, also die ganz Kleinen. Sie kämpften um jeden Ball und hatten das große Glück, dass es die Schiedsrichter mit der Regelauslegung nicht ganz so ernst meinten. Sieger wurde die TSG Giengen vor Niederraunau und Günzburg.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.