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Auwaldstadion: Viele Ideen und Wünsche - Gemeinsame Begehung mit OB Jauernig und Vereinsvertretern – Noch in diesem Jahr erste Sanierungsmaßnahmen

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (Mitte) hat die Vereine FC Türk Günzburg und FC Günzburg zu einer gemeinsamen Begehung des Auwaldstadions eingeladen. Vor Ort besprachen Verwaltung und Vereinsvertreter anstehende Sanierungsmaßnahmen. Foto: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg.
Günzburg. Das Auwaldstadion an der Heidenheimer Straße wird auf Vordermann gebracht: Den Winter über will die Stadtverwaltung einige Maßnahmen anpacken, die jüngst bei einer Sportplatzbegehung von Verwaltung und Vereinsvertretern angemerkt wurden. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig hatte die Vereine FC Türk Günzburg und FC Günzburg zu der gemeinsamen Begehung eingeladen, nachdem in zwei Leserbriefen an die Günzburger Zeitung der derzeitige Zustand des Auwaldstadions moniert worden war.

Ganz oben auf der Wunschliste der Vereine steht eine neue Lautsprecheranlage für das Stadion. Diese soll noch in diesem Jahr installiert werden. Wo sie angebracht werden soll, dürfen die Vereinsvertreter entscheiden. Der Rathauschef hatte die Anwesenden bei der gemeinsamen Besichtigung ermutigt, sich aktiv an den Planungen zu beteiligen. „Sonst bauen wir am Ende etwas, das ihr gar nicht wollt“, so der OB.
Deshalb wollen Verwaltung und Vereine noch in diesem Herbst einen Arbeitskreis gründen, um zusammen ein tragfähiges Konzept für das Auwaldstadion zu entwickeln. Darin wollen die Teilnehmer sowohl kurzfristige Ziele als auch langfristige Planungen festhalten. Dieses Konzept soll bei nächsten Haushaltsberatungen berücksichtigt werden. Allerdings hänge das jährliche Budget für Sportstätten von den übrigen städtischen Investitionen ab und müsse gerecht auf alle Sportanlagen verteilt werden, informierte der Rathauschef. Anstehende Sanierungsmaßnahmen für das Auwaldstadion könnten nur in Teilschritten erfolgen.
Großer Wunsch der Vereine ist etwa eine neue Tribüne östlich des Spielfeldes, die bei entsprechendem Zuspruch in den kommenden Jahren problemlos erweitert werden könnte. Dazu müsste die Stadt die veraltete Aschebahn beseitigen und die Zuschauertribüne näher an den Spielfeldrand ziehen. „Dadurch wären die Zaungäste viel näher am Geschehen dran, es könnte echte Stadionatmosphäre aufkommen“, sind sich Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und die Vereinsvertreter sicher.
Der Rathauschef begrüßte außerdem den Vorschlag, einen Spielplatz mit modernen Spielgeräten für die kleinen Besucher zu errichten. Welche Spielgeräte aufgestellt werden sollen, entscheiden die Vereine. Den Aufbau der Geräte könnte die Stadt übernehmen. „Auch dadurch können wir das Auwaldstadion kurzfristig aufwerten“, sagte der OB.
Das Engagement der Vereine sei insbesondere beim Bau der neuen Kioskanlage gefragt, erinnerte Jauernig. Bei einer gemeinsamen Besprechung im Vorjahr hatten Verwaltung und Vereine entschieden, den Bau der Anlage den Vereinen zu überlassen. Das Einziehen der Bodenplatte sowie die Materialkosten für die Kioskanlage wollte die Stadt übernehmen. Die Bodenplatte ist mittlerweile errichtet. „Nun liegt es an euch“, ermunterte der Oberbürgermeister.
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