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Kinderschutzstelle jetzt auch im südlichen Landkreis präsent

Die koordinierte Kinderschutzstelle (KoKi) des Landkreises Günzburg wird seit Jahresbeginn durch den Diplom-Pädagogen Jürgen Volz im Süden des Landkreises an der Außenstelle des Landratsamtes im Kreishaus in Krumbach verstärkt.
Seine Kollegin, die für den nördlichen Landkreis Günzburg zuständig ist, die Sozialpädagogin Sabine Weins, hat ihr Büro im Günzburger Landratsamt.

Ziel der beiden im Kinderschutz erfahrenen Fachkräfte ist es, junge Familien präventiv zu unterstützen und durch frühe Hilfen zur Optimierung von frühkindlicher Entwicklung beizutragen.
Die Koordinierende Kinderschutzstelle ist eine Anlauf- und Beratungsstelle und informiert über regionale Angebote für Eltern und Kinder wie z.B. Elternkurse, Mutter-Kind-Gruppen, Elterntreffs usw. Die Fachkräfte vermitteln Hilfen oder initiieren Unterstützungsangebo-te, ausgerichtet am individuellen Hilfebedarf.

Der Schutz von Kindern ist und bleibt im Landkreis Günzburg eine kontinuierliche Aufgabe mit höchster Priorität. Durch die Installierung der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) im Juli 2009 , gibt es einen weiteren Baustein in der Prävention von Entwicklungs-risiken. Insbesondere werdende Eltern oder Eltern mit Kindern bis zum 3. Lebensjahr stehen im Blickpunkt der neu eingerichteten Fachstelle.
Die Aufmerksamkeit gilt einer Bewältigung der Ent-wicklungsaufgaben von Kindern insbesondere in den ersten, besonders sensiblen Lebensjahren. Eltern und Kinder sollen frühzeitig durch Beratung und Hilfen bei der Erziehung und Betreuung unterstützt werden. Die Hilfen reichen von allgemeinen Informationen über Entwicklung und Bedürfnissen von Kindern bis zu passgenauen, individuellen Hilfe- und Unterstützungs-formen für die Familien.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunk der „KoKi“ ist die Ver-netzungsarbeit mit den in der Region tätigen Professi-onen für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. Dies sind beispielsweise Kinderärzte, Gynäkologen, He-bammen, Frühförderstellen, Kinderkrippen, Erzie-hungsberatungsstellen usw.. Nur durch eine enge Kooperation aller mit der „frühen Kindheit“ beschäftig-ten Institutionen können mögliche Entwicklungsrisiken rechtzeitig erkannt und bedarfsgerechte Hilfen vermit-telt werden. Die KoKi trägt dazu bei, etwaige Hemm-schwellen bei den Familien und Netzwerkpartnern abzubauen und zur Inanspruchnahme dieser Hilfen zu motivieren und zu ermutigen.
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Matthäus Felder aus Lichtenstein | 25.02.2010 | 13:40  
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