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Großer Andrang beim Selbstbehauptungskurs „Voll STARK!“ für Erst- und Zweitklässler beim Familienstützpunkt Günzburg

„Nein“- Sagen, wenn mir jemand näher kommt, als ich möchte. Das und mehr lernen Erst- und Zweitklässler im Selbstbehauptungskurs. Am Donnerstag, 11. Oktober, findet ein Elternabend statt. (Foto: Petra Junginger / Familienstützpunkt Günzburg)
„Nein“- Sagen, wenn mir jemand näher kommt, als ich möchte. Und zwar klar und deutlich. Das war die erste Lektion im dreiteiligen „Voll STARK“- Kurs, den das Ehepaar Schmider aus der mobilen heilpädagogischen Praxis Langenhaslach im Auftrag des Familienstützpunkts Günzburg durchführt. Ein Elternabend für alle Interessierten findet am Donnerstag, den 11.10.2018 von 19.30 bis 21 Uhr in der Grund- und Mittelschule Wasserburg statt.

Auf die Idee, einen Selbstbehauptungskurs für Erst- und Zweitklässler anzubieten kam Petra Junginger, Leitung des Familienstützpunkts Günzburg, auf Anregung einer Mutter. „Sie machte sich zunehmend Sorgen um ihre Tochter, die frisch eingeschult war. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen mit älteren Schülern auf dem Weg von der Bushaltestelle zur Schule, so dass das Mädchen schließlich Angst hatte, sich auf den Schulweg zu machen“, so Junginger. Offenbar kein Einzelfall, denn der Kurs war innerhalb weniger Tage ausgebucht. Auch der Zusatzkurs, der aufgrund der hohen Nachfrage im November noch angeboten wird, ist schon wieder voll.

Allerdings gibt es die Möglichkeit für interessierte Eltern, den Elternabend zum Thema „Selbstbehauptung“, auch unabhängig von einer Teilnahme des Kindes am dreiteiligen Workshop zu besuchen. Dieser findet am Donnerstag, den 11.10.2018 von 19.30 bis 21 Uhr in der Grund- und Mittelschule Wasserburg statt und ist offen für alle Eltern und Fachkräfte, die sich mit den Themen Grenzüberschreitung und Selbstbehauptung im Grundschulalter auseinandersetzen.

Im Mai 2019 ist die Fortsetzung des Angebots, dann für Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen im Rahmen der Angebotsreihe der Familienstützpunkte des Landkreises und der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen „Familie in Fahrt“ geplant.
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