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Weiterer Baustein interkommunaler Zusammenarbeit

Günzburger Wasser aus Rettenbacher Gläsern: Die Gemeinde Rettenbach wird ab sofort mit Frischwasser aus Günzburg beliefert. Dazu trafen sich (v.l.) Rettenbachs erste Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast und Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (vorne) mit dem Rettenbacher Wasserwart Markus Vogeser, Dipl.-Ing. Ulrich Pühler vom Ingenieurbüro Wassermüller Ulm, der Leiter des Günzburger Wasserwerks Christian Eisele und Stadtwerkevorstand Johann Stelzle zur gemeinsamen Vertragsunterzeichnung bei den Gün

Stadtwerke Günzburg liefern Wasser nach Rettenbach – OB: „Beide Parteien profitieren“

Ab sofort erhält die Gemeinde Rettenbach einen Teil ihres Trinkwassers aus der Großen Kreisstadt. Die Rettenbacher hatten sich für den Anschluss an die Wasserversorgung der Stadtwerke Günzburg entschieden, um die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger sowie für das örtliche Gewerbe zu erhöhen. Außerdem ist der gemeindeeigene Brunnen in die Jahre gekommen und muss in den nächsten Wochen gründlich untersucht werden. Im Zuge dieser Untersuchung müssten erforderliche Sanierungsmaßnahmen abgeklärt werden, so Rettenbachs erste Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast.

Mit zunächst bis zu 20.000 Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr werden die Stadtwerke Günzburg die Gemeinde versorgen. Zudem hat die Kommune die Option auf eine Vollversorgung. „Die Stadtwerke Günzburg sind ein leistungsfähiger, gut aufgestellter Wasserlieferant, der für Rettenbach eine große Versorgungssicherheit bieten kann“, erklärt Dietrich-Kast. „Unsere wasserrechtlich genehmigten Entnahmemengen sind ausreichend, so dass wir Rettenbach dauerhaft mit genügend Trinkwasser in bester Qualität versorgen können“, ergänzt Stadtwerkevorstand Johann Stelzle.

Vor über einem Jahr hatte der Markt Offingen vom Günzburger Stadtteil Nornheim aus eine Verbindungsleitung nach Offingen errichtet, um sein Trinkwasser aus der Großen Kreisstadt beziehen zu können. In den letzten Monaten hatte die Gemeinde Rettenbach eine Leitung zwischen dieser Verbindungsleitung und dem Brunnengebäude gebaut. Die Gemeinde Rettenbach hat hierzu eine Vereinbarung zur Mitbenutzung unterschrieben.

Stelzle und der Verwaltungsratsvorsitzende des Kommunalunternehmens Gerhard Jauernig bezeichnen die getroffene Vereinbarung als bewährtes Modell interkommunaler Zusammenarbeit. Von dem Wasserlieferungsvertrag profitieren beide Parteien, so Oberbürgermeister Gerhard Jauernig: „Die Große Kreisstadt bietet mit ihren Stadtwerken eine bereits vorhandene Infrastruktur und erreicht künftig mit der höheren Auslastung auch eine höhere Wirtschaftlichkeit bei der Frischwasserversorgung.“ Im Gegenzug erhält die Gemeinde bestes Lebensmittel aus erster Hand zu deutlich günstigeren Konditionen, als wenn sie selbst investieren würde, so der Rathauschef.
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