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Wahlkampf in Günzburg: Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller "Wir brauchen keine rechtspopulistischen Parteien"- Das Foyer war voll

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller sprach im Günzburger Forum am Hofgarten


Die Plätze die der CSU Kreisverband im Foyer im Günzburger Forum am Hofgarten vorbereitet waren, hatten nicht gereicht, so groß war der Andrang. Stühle wurden geholt und viele Besucher mussten stehen. Grund dafür dürfte der Besuch des Bundesentwicklungsministers Dr. Gerd Müller gewesen sein. Müller kommt aus Bleichen ( Landkreis Krumbach) und hatte somit ein Heimspiel.

CSU Kreisvorsitzender Alfred Sauter kündigte den Minister als einen Politiker der neue und eigene Akzente setzen wird.
Die dritte Bürgermeisterin von Günzburg Dr. Ruth Niemetz die in Vertretung von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig ein Grußwort sprach, zeigte sich überwältigt vom Andrang und begrüßte als " Hausherrin" den Minister. Wer eine Rede erwartet hat in der der Minister mit den anderen Parteien hart ins Gericht ging, der hatte sich gewaltig verrechnet. Eine Ausnahme machte er jedoch. Die AFD. " Wir brauchen keine Rechtspopulistischen Parteien."
Müller der am Vortag noch mit Kanzlerin Merkel das Thema Nordkorea erörterte, sparte auch dieses Thema nicht aus Hierbei erwähnte er das Kim Yong Un in der Schweiz studiert hat."Deutschland, so der Minister, braucht Stabilität und besonders im Bezug auf Nordkorea Sicherheit. "
Müller der seit 4 Jahren das Amt des Entwicklungsministers innehat, sagte das wir in den Kriesen und Herkunftsländern mehr tun müssen."Mundwerker gibt es genügend. Man muss machen."
In Richtung des Landrats Hubert Hafner sagte Müller das er sehr Dankbar ist wenn Städte und Landkreise ein Partnerschaftsprogramm aufstellen.
Gerd Müller berichtete von einem Besuch in Erbil im Nordirak. Der Druck aus den afrikanischen Ländern ist gewaltig.Wir müssen die Privatwirtschaft in Afrika begeistern, " Es fährt kein einziges deutsches Auto in Afrika". Zum Thema Ernährung sagte Müller in seinem knapp einstündigen Vortrag. " Die Ernährungsfrage ist zu lösen aber nicht durch zuschauen".
Natürlich war auch die Energiewende ein Thema. " Wir diskutieren die Energiewende zu national." Der weltweit größte Windpark wird in Ägypten entwickelt".
Müller erzählte von einem Besuch bei den Jeansfabriken in Bangladesh. " Die Unternehmen kaufen die Hosen für 5 € und verlangen im Laden bis zu 100€. Die T-Shirts werden für 10 Cent an die Händler verkauft."
Zum Schluß seinen einstündigen Vortrags sagte der Minister das es eine christliche Aufgabe sei, daß der Starke dem schwachen Hilft.
Im Anschluß an den Vortrag gab es noch eine von Stephanie Denzler moderierte Gesprächsrunde mit dem Minister und dem Bundestagskandidaten Dr. Georg Nüßlein. Sie wurden unter anderem befragt was sie gegenseitig an sich schätzen, ausserdem konnte das Publikum noch Fragen an die Politiker stellen, was auch reichlich genutzt wurde.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 09.09.2017 | 06:34  
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