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Verbesserungen des Günzrad- und Spazierweges im Stadtgebiet von der Günzburger CSU beantragt

(Foto: CSU Günzburg)
Was passiert eigentlich, wenn fremde Besucher an die Günzmündung wollen, dabei der Beschilderung folgen, und dann vor so einer Schlammschlacht kapitulieren müssen (siehe Foto vom August 2019)? Und dabei dann eine Bürgermeisterin treffen, die mit ihrem Rad hier ebenfalls nur die Kehre machen kann, eher aus Gründen der Sicherheit als der Sauberkeit.
„Es ist einfach peinlich, denn der Weg ist als offizieller Radweg ausgewiesen; und nun erklär das mal jemandem.“, erinnert sich Ruth Niemetz an diese kleine Szene.

Dem Ortsvorstand der CSU Günzburg stößt dieser Teil des Günzradweges kurz vor der Mündung schon seit langem sauer auf. Daher bedauert es die örtliche CSU nach wie vor sehr, dass ihr Antrag von 2018, für die Planung eines durchgängigen Rundweg-Fußwegenetzes innerhalb der Stadt entlang der Flüsse Günz, Donau und Nau im Haushalt 2019 eine Summe einzustellen, nicht stattgegeben worden ist. Die Planungskosten waren aus dem Haushaltsentwurf wieder gestrichen worden.

„Nun wollen wir in Etappen vorgehen, und mit wenig Mitteleinsatz und geringem Planungsaufwand den Günzrad- und Spazierweg zwischen Wasserburg und der Mündung ertüchtigen und verschönern.“, so die Fraktionsvorsitzende Stephanie Denzler. Die CSU beantragt daher aktuell, die Bahnunterführung kurz vor der Mündung mit einem Bodengitter aus Eisen und einem Geländer zu sichern und den Weg wieder sicher und begehbar zu machen. Im Bereich der südlichen Hagenweide soll mit einem Fußgängersteg eine Anbindung nach Denzingen geschaffen werden, so dass für Spaziergänger hier ein Rundweg zurück in die Stadt entsteht, und die Radfahrer den Anschluss direkt an der Günz nach Süden erhalten.

„Warum nur tun wir uns so schwer damit, unseren namensgebenden Fluß attraktiv zu machen?“, frägt sich die dritte Bürgermeisterin Ruth Niemetz und hofft auf die Zustimmung in der nächsten Runde, damit die Günz zwischen Wasserburg und Mündung direkt erlebbar wird und kein Einheimischer und kein Fremder im Schlamm stecken bleibt.
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