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UWB Günzburg besucht Wasserversorgung

Werksleiter Johann Stelze bei der Erklärung, re.: die Stadträte Erhard Uhl, Dr. Monika Küchle, Ferdinand Munk und der Wasserwerksleiter Christian Eisele.
Im Rahmen des UWB-Jahresprogrammes besuchten etwa 20 UWB ler und Gäste unter Führung ihrer Vorsitzenden Ruth Abmayr die Werke II und III der Günzburger Stadtwerke um sich ein Bild von der Wasserversorgung der Großen Kreisstadt zu machen. Johann Stelzle, Werkleiter der Stadtwerke und der Wasserwerkschef Christian Eisele empfingen die Besucher und hatten neben ihren beeindruckenden Anlagen eine ganze Menge Zahlen parat, die bei so manchem Teilnehmer großes Erstaunen hervorriefen. So fördert der tiefste Brunnen im Brunnenfeld an der Römergasse, ein Arteser Brunnen mit 24 Grad Wassertemperatur, etwa 50 Liter pro Sekunde aus einer Tiefe von 260 Metern in die Aufbereitungsanlagen an der Heidenheimer Straße. Nicht viel steht ihm ein weiterer Arteser Brunnen im Brunnenfeld im Nauwald nach, der sogar 75 Liter pro Sekunde aus 200 m Tiefe ins benachbarte Werk III im Waldbad pumpt. 9 weitere Brunnen sorgen dafür, dass der tägliche Wasserbedarf der Großen Kreisstadt, der sich je nach Wetterlage zwischen 5500 m³ und 7500 m³ bewegt, gestillt wird. Rund die Hälfte dieser Wassermengen „schlucken“ die Industrieanlagen im Gewerbegebiet im Donauried. In etwa eine „Tagesration“ wird nachts in die Hochbehälteranlage im Birket gepumpt um die Günzburger Haushalte mittels eines ca. 140 Km langen Leitungsnetzes mit dem notwendigen Nass zu versorgen. „Bei einer Lebenserwartung des Leitungsnetzes von ca. 100 Jahren bedeutet das, dass wir jährlich 1, 4 Km der Wasserleitungen erneuern müssen, um auf dem Laufenden zu bleiben. So ganz erreichen wir das derzeit noch nicht. Im Interesse der Zukunftssicherung unserer Wasserversorgung, muss das aber unser Ziel sein.“ so Werksleiter Johann Stelzle. Mit einem Augenzwinkern stellte er fest, dass man bei ihm für den Preis von einer halben Kiste Mineralwasser 1 m³ bestes Leitungswasser in hochwertiger Trinkwasserqualität erhalten könne. „Wer hätte gedacht, dass das alles hinter dem einfachen Aufdrehen meines Wasserhahnes in meiner Küche steckt." Kommentar eines beeindruckten Besichtigungsteilehmers.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 19.08.2011
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