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„Stuttgart 21“ jetzt nicht kaputtreden

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ICE bei Günzburg-Reisensburg
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein (CSU) ruft dazu auf, das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ jetzt nicht kaputtzureden. Mehrkosten für das Bauvorhaben führen derzeit zu massiven Protesten gegen das gesamte Projekt. “Stuttgart 21“ sei nicht nur für Stuttgart und Baden-Württemberg ein wichtiges Infrastrukturprojekt, sondern auch für die heimische Region.

Zu dem Vorhaben gehört nicht nur der Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs zu einem Durchgangsbahnhof, sondern auch der Neubau einer ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke von Ulm nach Wendlingen. Wenn die ICE-Strecke erst einmal verwirklicht sei, werde auch die heimische Region deutlich profitieren: „Das ist nicht nur gut für Zugreisende zum Beispiel aus Neu-Ulm und Günzburg, die auf ihrer Fahrt zum Stuttgarter Flughafen oder Hauptbahnhof merklich viel Zeit einsparen werden. Auch unsere heimische Wirtschaft wird deutlich besser an den Güter- und Fernverkehr auf der Schiene angebunden.“, ist Georg Nüßlein überzeugt.

Das Bundesverkehrsministerium stehe derzeit mit dem Land Baden-Württemberg und der Deutschen Bahn in Gesprächen, wie die Mehrkosten untereinander aufgeteilt werden sollen, erläutert der Abgeordnete. Nüßlein ist zuversichtlich, dass sich die Beteiligten bald auf eine zufriedenstellende Lösung einigen werden. An den höheren Kosten jedenfalls dürfe das Projekt jetzt nicht scheitern: „Der Protest auf Seiten der Projektgegner ist kurzsichtig. Jetzt auszusteigen und die Planungen neu zu beginnen, hieße den Anschluss auf viele weitere Jahr hin zu verpassen. Dass sich die Grünen, die sonst immer den Umstieg vom Auto auf die Bahn propagieren, beim Protestieren besonders hervortun, zeigt deren Doppelzüngigkeit einmal mehr. Mit „Stuttgart 21“ wäre unsere Region an die Eisenbahnachse Paris – Wien angebunden. Deswegen müssen wir über unseren Tellerrand hinausschauen und heute in die Infrastruktur von morgen investieren.“, so Nüßlein.
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L. G. aus Wertingen | 27.08.2010 | 09:48  
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