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Sauter und Wörz: Planfeststellungsbeschluss für Ortsumfahrung ist gutes Signal für Offingen

v.l. CSU-Landtagsabgeordneter Alfred Sauter mit dem 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Offingen
Landtagsabgeordneter Alfred Sauter und Offingens Erster Bürgermeister Thomas Wörz begrüßen den Planfeststellungsbeschluss für den Bau der Offinger Umgehungsstraße im Zuge der Staatsstraße 2028. „Für uns Offinger ist die Realisierung der Entlastungsstraße aufgrund der starken Verkehrsbelastung in der Ortsdurchfahrt Offingen dringend erforderlich, somit ist die Übersendung des Planfeststellungsbeschlusses kurz vor Weihnachten ein Geschenk für uns Offinger“, freut sich der Bürgermeister. MdL Alfred Sauter: „Es ist sehr erfreulich, dass wir mit dem Planfeststellungsbeschluss wieder einen entscheidenden Schritt vorangekommen sind.“

Auf die Finanzierung der nun planfestgestellten Trasse hatte man sich im Rahmen eines Gesprächs im April 2010 mit dem Bayerischen Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, MdL, welches auf Vermittlung von MdL Alfred Sauter zustande kam, geeinigt. Danach wird der Freistaat Bayern für den Abschnitt westlich der Staatsstraße 2024 beginnend am Ziegelberg die Baulast übernehmen (Kosten: 2,7 Millionen Euro). Östlich der Staatsstraße 2024 wird der Markt Offingen die Umfahrung einschließlich Mindelbrücke, Hochwasserdurchlässen, Anschluss Lüßhofstraße, Überführung über die Bahnlinie Augsburg-Ulm und Kreisverkehr Schnuttenbach in kommunaler Sonderbaulast realisieren. Die Maßnahme wird Kosten in Höhe von insgesamt rund 6 Millionen Euro verursachen.

In der Ortsdurchfahrt von Offingen überlagert sich der Durchgangsverkehr mit dem ausgeprägten Berufs- und Wirtschaftsverkehr und dem Zubringerverkehr zur Autobahn A 8 sowie zu den Bundesstraßen B 10 und B 16. Die vorhandenen straßenbaulichen Gegebenheiten und die hohen Verkehrsbelastungen haben negative Auswirkungen auf die Verkehrsverhältnisse, das Unfallgeschehen in der Ortsdurchfahrt, auf die Lärm- und Abgasbelastung sowie auf die städtebauliche Situation. Dies führt zu Beeinträchtigungen der Sicherheit und Wohnqualität für die Offinger Bürgerinnen und Bürger.

Derzeit gehört die Ortsdurchfahrt von Offingen mit über 9.000 Kfz täglich zu den am stärksten belasteten Staatsstraßenabschnitten im Landkreis Günzburg und liegt weit über dem Durchschnitt des Jahres 2010 von 3.851 Kfz je 24 Stunden in Bayern. Mit der neuen Ortsumgehung kann mit einer erheblichen Entlastungswirkung der Ortsdurchfahrt von bis zu 58 Prozent bei Pkw und bis zu 75 Prozent beim Schwerverkehr gerechnet werden. Bei der nun planfestgestellten Trasse sind auch naturschutzfachliche Aspekte umfassend berücksichtigt worden: Es handelt sich um die kürzeste Trasse, welche unter Einbeziehung der Anschlussbauwerke den geringsten Flächenverbrauch zu verzeichnen hat.

Die Einleitung der Planfeststellung wurde am 11. April 2011 beantragt. Der Erörterungstermin fand am 26. Juli 2011 statt. Aufgrund der erhobenen Einwendungen und Anregungen wurden die Pläne teilweise abgeändert. Die Änderungen betrafen vor allem die Verlegung eines Anwandweges, Böschungsanpassungen, den Neubau eines Strommastens östlich des Bahnbauwerks sowie die Verlegung und Erhöhung eines Radwegedurchlasses zur Mitbenutzung für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Bürgermeister Thomas Wörz ist glücklich darüber, dass es ihm seit seiner Wahl im Jahr 2008 gelungen ist, zusammen mit MdL Alfred Sauter, das Projekt Südumfahrung Offingen und dessen Realisierung in greifbare Nähe gebracht zu haben. „Das hervorragende Miteinander mit Herrn Sauter, dem Staatlichen Bauamt Krumbach und der Regierung von Schwaben ist beispielgebend und freut uns Offinger sehr“, lobt Offingens Bürgermeister Thomas Wörz.

Sofern keine Einsprüche erhoben werden, könnte bereits zu Beginn des kommenden Jahres Baurecht vorliegen. Die Realisierung der Ortsumfahrung Offingen im Zuge der Staatsstraße 2028 ist im 7. Staatsstraßenausbauplan des Freistaates Bayern, welcher rückwirkend zum 1.1.2011 in Kraft gesetzt wurde, in der 1. Dringlichkeit enthalten. Landtagsabgeordneter Alfred Sauter: „Ich werde mich weiterhin nachdrücklich bei allen beteiligten Stellen für eine möglichst zügige und reibungslose Realisierung der Offinger Entlastungsstraße einsetzen. Mir liegt daran, dass der Baubeginn noch im Jahr 2012 erfolgt. Die notwendigen Finanzmittel stehen auf alle Fälle zur Verfügung.“
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