Professor Dr. Claus Hipp:"In unserem Unternehmen gibt es einen Nachhaltigkeitsbeauftragten"- Gute Besuchte Veranstaltung im Forum

Professor Dr. Claus Hipp bei seinem Vortrag im Günzburger Forum am Hofgarten
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Im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen fand kürzlich im Günzburger Forum vor rund 400 Besuchern ein sehr Interessanter Vortrag mit dem Unternehmer Professor Dr. Claus Hipp statt. Professor Claus Hipp sprach rund 50 Minuten über die Nachhaltigkeit in seinem Unternehmen. Damit zog er das sehr Interessierte Auditorium in seinen Bann.

Moderiert wurde der Abend von ehemaligen Chefredaktuer der Günzburger Zeitung Walter Kaiser.Kaiser umriß zu Beginn des Abends in kurzen Worten den Lebenslauf des Unternehmers dessen Wurzeln bis nach Günzburg reichen.
" In unserem Unternehmen, so Professor Hipp, gibt es einen Nachhaltigkeitsbeauftragten, der auch Mitglied in der Geschäftsführung ist."Das Unternehmen setzt auch auf Freiwilligkeit, weil man mit Freiwilligkeit mehr erreichen kann, als wenn man die Mitarbeiter zu etwas zwingt". Für das Unternehmen steht die Biologische Vielfalt an erster Stelle. Professor Hipp erläutert dies an dem Beispiel eines Bodens. " Während ein konventioneller Boden gerade mal 20 Regenwürmer aufnehmen kann, kann ein Biologischer Boden rund 150-170 Regenwürmer aufnehmen.Das wir in Trockenzeiten im Boden Reserven haben, das ist Biologisch, so der Unternehmer".
Wir machen im Unternehmen Schulungen zum Thema Biologische Vielfalt.
Gegen Monsanto wehrte sich Professor Hipp vehement.Hipp sprach sich auch gegen eine grüne Gentechnik aus. " Die Schädigung, kann man nicht mehr zurückdrehen."
Hipp hat ein Projekt in Costa Rica für Bio Bananen,das von 20 Mitarbeitern des Unternehmens vor Ort überprüft wird, erläutert der Firmenchef.
Professor Hipp, Vater von fünf Kindern,erläutert dem sehr Interessierten Auditorium das zwei seiner Söhne in führenden Positionen im Unternehmen arbeiten, und seine Töchter in untergeordneten Jobs.
Das Unternehmen setzt auf Regenerative Energien."Holz, so der Unternehmer ist billiger als Gas und Öl. Wir müssen Holz mehr ausnutzen. "
Auch die Ausbildung ist in dem Unternehmen sehr wichtig. " Wir gehen mit den Lehrlingen in die Oper und zum Essen. Denn wir werden in eine Zeit geraten, und die ist absehbar wo wir zu wenig Facharbeiter haben.
Bei Hipp so erläutert der Firmenchef gibt es 200 Verschiedene Arbeitszeitmodelle. " Wer Nachtschicht hat, so der Unternehmer arbeitet nur in einer 4 Tage Woche. Streß, Burnout Mobbing, das sind Themen, so Professor Hipp, die das Unternehmen noch nicht im Griff hat. Doch auch daran wird gearbeitet.
Im Anschluß an den Vortrag gab es noch die Möglichkeit zu einer Diskussion mit dem Referenten. Diese Möglichkeit wurde vom Auditorium genutzt. Gegen Ende des Abends überreichten Walter Pache( Sparkasse Günzburg- Krumbach) Hermann Hillenbrand (AOK Günzburg) und Oberbürgermeister Gerhard Jauernig ein Geschenk in Form eines Bildes einer Günzburger Künstlerin an den Referenten.

Bürgerreporter:in:

Thomas Rank aus Günzburg

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