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Notärztliche Versorgung in Schwaben vorerst gesichert

Auf dem Bild: Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, Dr. Wolfgang Krombholz (links), mit Bundestagsabgeordnetem Dr. Georg Nüßlein (rechts) in dessen Berliner Büro.
Nach Auskunft des hiesigen Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Nüßlein (CSU) ist die notärztliche Versorgung in der Region für dieses und nächstes Jahr gesichert. Daran war auch aus Sicht der Notärzte aus dem Raum Günzburg und dem Unterallgäu Zweifel aufgekommen, weil sich die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayern, die bayerischen Krankenkassen und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung nicht auf eine Finanzierung der Vergütung der Notärzte einigen konnten. Auch die noch ausstehenden Restzahlungen für die Jahre 2009 bis 2012 würden nun für alle nachweisbaren Notdiensteinsätze in diesem Zeitraum an die Ärzte ausbezahlt, wie Nüßlein informiert.

Wie der Abgeordnete mitteilt, haben sich die drei beteiligten Stellen nun – nach mehrmonatigem Hin und Her – für das laufende Jahr auf eine Honorarvereinbarung geeinigt. Für das kommende Jahr sollen die Honorarverhandlungen schneller abgeschlossen sein: Im Herbst wolle man die Vergütungssätze für die Notärzte für 2014 festgelegt haben, wie Nüßlein mitteilt.

Der CSU-Politiker hatte vor dem Hintergrund eines möglichen Engpasses im Notdienst im Unterallgäuer und Günzburger Raum den Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, Dr. Wolfgang Krombholz, schon im Juni zu einem Gespräch in sein Berliner Bundestagsbüro eingeladen. Dort hatte Nüßlein den Ärztefunktionär gebeten, schnell einen Kompromiss mit den Krankenkassen und der Unfallversicherung zu finden. „Ich bin froh, dass sich die Beteiligten nun zu einer Einigung durchringen konnten. Gerade in ländlich geprägten Regionen wie bei uns im Günzburger und Unterallgäuer Raum ist eine flächendeckende notärztliche Versorgung dringend notwendig, weil vielleicht lebensrettend. Das habe ich gegenüber Herrn Vorstandsvorsitzenden Dr. Krombholz von der KV Bayern schon im Juni betont. Wenn es um Tod oder Leben geht, darf nicht am falschen Ende gespart werden. Das haben Gott sei Dank am Ende auch die Krankenkassen und die Versicherungsseite eingesehen.“, so Nüßlein.
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