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Neuer Nahverkehrsplan des Landkreises Günzburg jetzt im Internet

Der Landkreis Günzburg hat einen neuen Nahverkehrs-plan. Den hat der Kreistag im Juli verabschiedet und er ist jetzt auch im Internet veröffentlicht.

Der Auftrag zur Erstellung der neuen Planung ging an die Firma Omnipart-Verkehrsdienstleistungen in Krumbach. Damit wirklich alle Aspekte berücksichtigt werden, wurde zur Unterstützung der Planungsarbeiten ein Arbeitskreis eingerichtet. Darin vertreten waren die Mitarbeiter des Planungsbüros, sowie die Busunternehmer und die Fachstellen des Landratsamts. Weil aber auch möglichst ortsnahe Erfahrungen und Kenntnisse in die Planung einfließen sollten, wurden auch Kreisrätinnen und -räte in den Arbeitskreis berufen. Mit dabei waren die Bürgermeister Anton Birle (Ziemetshausen) und Karl Oberschmid (Winterbach) sowie die Kreisrätinnen Brigitte Mendle (Leipheim) und Ulrike Seifert-Kraus (Krumbach). Die Kreisräte Josef Brandner (Thannhausen) und Franz Zenker (Ichenhausen) konnten gleichzeitig als Busunternehmer ihre fachliche Kompetenz einbringen. Außerdem unterstützte auch Altbürgermeister Johannes Schropp (Thannhausen) das Gremium in seiner Funktion als Behindertenbeauftragter des Landkreises.

Der Nahverkehrsplan stellt die derzeitigen Strukturen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis Günzburg dar. Nach einer Befragung der Gemeinden, Schulen und Busunternehmen wurden die Schwachstellen analysiert. Daraus wurde dann ein Maßnahmenpaket entwickelt: unter Angabe der zeitlichen Dringlichkeit wurde festgelegt, welche Maßnahmen realisiert werden sollten, um bestehende Schwachstellen zu beseitigen.

• Zum Beispiel wurde in einzelnen Gemeinden bemängelt, dass die Wochenendverbindungen nach Günzburg, insbesondere die Verbindungen ins Legoland, nicht optimal sind oder ganz fehlen. Durch Änderung von Linienkursen können diese Mängel voraussichtlich kurzfristig behoben werden.

• In einigen Gemeinden besteht der Wunsch nach Einrichtung bzw. dem Bau neuer Bushaltestellen. Ob und wann derartige Projekte durchgeführt werden können, hängt an der Finanzierbarkeit und wird somit sicher erst längerfristig zu klären sein.

Aufgabe des Landratsamtes ist es nun, die festgestellten Mängel und Verbesserungsvorschläge nochmals konkret zu prüfen und je nach Erforderlichkeit und Finanzierbarkeit umzusetzen.

Neu im aktualisierten Nahverkehrsplan ist eine Prioritätenliste, die eine Reihenfolge festlegt, nach der künftig die für den ÖPNV zur Verfügung gestellten Mittel investiert werden sollen.
An erster Stelle steht hier die Schülerbeförderung. Wie bereits in den letzten Jahren ist auch weiterhin die Optimierung der Schulbusverbindungen ein zentrales Anliegen.

Der Nahverkehrsplan mit Karten und Anlagen ist im Internet zu finden unter www.landkreis-guenzburg.de bei Auto und Verkehr/ ÖPNV (Bus und Bahn)/ Nahverkehrsplan 2010.
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