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Neubau des Amtsgerichts wird Realität

Bereits Ende 2015 kann die Günzburger Justiz das neue Amtsgericht an der Ichenhauser Straße beziehen. Foto: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg.

Spatenstich: Neues Amtsgericht soll 2015 fertig sein – OB Jauernig: „Städtebauliche Weiterentwicklung“

Günzburg. Für das neue Amtsgericht auf dem SBI-Areal wurde vergangene Woche beim symbolischen Spatenstich die erste Erde bewegt. Dazu griffen Justizministerin Beate Merk, Landtagsabgeordneter Alfred Sauter, der Direktor des Günzburger Amtsgerichts Klaus-Jochen Weigand, Architekten des Offenburger Architektenbüros Lehmann, Cilly Ruf in Vertretung von Landrat Hubert Hafner und Oberbürgermeister Gerhard Jauernig gemeinsam zum Spaten. 16,2 Millionen Euro wird das Bauprojekt mit insgesamt 2850 Quadratmetern Nutzfläche kosten. Dazu Oberbürgermeister Gerhard Jauernig: „Hier entsteht ein zukunftsweisendes Projekt.“

Schon 2004 hatte die Stadt Günzburg das Grundstück für den möglichen Neubau des Amtsgerichts an den Freistaat Bayern verkauft. Nachdem vorvergangene Woche die letzten Verträge unterzeichnet und damit Baurecht geschaffen wurde, stehen nun die ersten Bauarbeiten auf dem 4000 Quadratmeter großen Gelände an der Ecke Ichenhauser Straße/ Schöblstraße an. Ende 2015 soll die Günzburger Justiz, die derzeit noch im Schlossgebäude sowie in drei weiteren angemieteten Gebäuden untergebracht ist, die neuen Räumlichkeiten an der Ichenhauser Straße beziehen.

„Der Bau des Amtsgerichts auf der ehemaligen Industriebrache SBi bedeutet eine weitere Aufwertung für das Gebiet“, betont Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Bereits vor einem Jahrzehnt war das SBI-Areal umfangreich umgebaut und damit einer städtebaulichen Neunutzung zugeführt worden. Damals war mit Gründung der Stadtbau Günzburg GmbH und in enger Abstimmung zwischen Bauamt, Stadtbau GmbH und einem privaten Investor ein Konzept zur Umgestaltung der Industriebrache erarbeitet worden.

Binnen vier Jahren entstanden der Werkkanal Günzaue und ein modernes, innenstadtnahes Wohnquartier mit idealer Anbindung an die Oberstadt. Mit dem Teilausbau der Ichenhauser Straße, der Bebauung des ehemaligen Radbrauerei-Geländes und der Ankündigung des Freistaates, nun den Bau des Amtsgerichtes zu realisieren, seien weitere wichtige Schritte für die Stadtentwicklung erfolgt, so OB Jauernig.

Der OB dankte in diesem Zusammenhang den Landtagsabgeordneten Alfred Sauter, der sich seit Jahren in München für einen zeitnahen Bau des Justizgebäudes in der Großen Kreisstadt engagierte, so der Rathauschef.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 16.11.2013
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