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Margarete Bause:" Echter Politikwechsel in Bayern geht nur ohne die CSU in der Regierung"- Neujahrsempfang in Günzburg mit Politischer Prominenz

Von links nach Rechts: Kreissprecher Kurt Schweizer, Kreisrat Harald Lenz, MdL Christine Kamm, MdL Margarete Bause, MdB Ekin Deligöz, Kreissprecher Maximilian Deisenhofer. (Foto: Rita Kaiser)
Von Maximilian Deisenhofer und Thomas Rank

Beim Neujahrsempfang der Grünen im Landkreis Günzburg waren prominente Gäste zugegen. Neben der Landtagsabgeordneten Christine Kamm und der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Ekin Deligöz, war auch die Fraktionsvorsitzende im Landtag und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl Margarete Bause nach Günzburg gekommen. Das Jahr 2013, so Kreissprecher Maximilian Deisenhofer steht ganz im Zeichen der Wahlen, in seiner Begrüßungsrede"

Gut 40 Personen waren der Einladung des Kreisvorstandes in das Günzburger Restaurant "Pfeffermühle" gefolgt und genossen unter anderem ein vegetarisches Büffet. Der Günzburger Kreissprecher Maximilian Deisenhofer ging in seiner Begrüßungsansprache noch einmal auf Höhepunkte des vergangenen Jahres ein und wagte einen Ausblick auf das kommende Wahljahr aus Sicht der Grünen im Landkreis. 2012 stand laut Deisenhofer vor allem gegen Ende des Jahres der Kampf gegen Rechts im Mittelpunkt, während man sich das ganze Jahr über mit Energie, Familien- und Kulturpolitik beschäftigt habe. Ein Erfolg beim Volksbegehren gegen die Studiengebühren im Januar sei sehr wichtig, weil richtungsweisend für das Wahljahr. Christine Kamm informierte die Zuhörer über anstehende Treffen mit Bürgerinitiativen und weitere Termine im Frühjahr in der Region. Die Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz zog aus bundespolitischer Sicht Bilanz und dankte ausdrücklich Kreissprecher Kurt Schweizer für sein jahrelanges Engagement vor Ort. Laut Deligöz müsse im Jahr 2013 aus verschiedensten Gründen ein Politikwechsel im Bund erfolgen. Die Spitzenkandidatin und Hauptrednerin Margarete Bause gab einen ausführlichen Abriss über alle Themen der Landespolitik. Laut Bause habe die FDP in München regelmäßig gezeigt, wie verzichtbar ist und auch die CSU solle endlich die Erfahrung von Oppositionsarbeit machen. Eine klare Absage erteilte sie schwarz-grünen Spekulationen, die Ministerpräsident Seehofer zuvor angeregt hatte: "Der CSU steht das Wasser bis zum Hals. Daher weht der Wind. Wir wollen allerdings einen echten Politikwechsel und der geht nur ohne CSU in der bayerischen Regierung."

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Hans-Werner Blume aus Garbsen | 10.01.2013 | 13:04  
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