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Kinderkrippe in Günzburg startet im September

Spielelandschaft in der Ruth-Mengele-KiTa

Ab September 2007 können in der Ruth-Mengele-Kindertagesstätte in Günzburg Kinder unter drei Jahren in einer eigenen Gruppe aufgenommen werden. Platz ist für insgesamt 12 Kinder, die von qualifizierten Fachkräften betreut werden.

In Günzburg wird es ab September eine eigene Kinderkrippe geben. Damit, so OB Gerhard Jauernig, will die Kommune vor Ort eine ganz wichtige Betreuungseinrichtung etablieren, die einen kommunalen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten soll.

Um den Kleinen den Übergang von Familie zur Einrichtung zu erleichtern, arbeiten die Erzieherinnen in der Ruth-Mengele-Kita nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Die Fachkräfte nehmen sich gemeinsam mit den Eltern viel Zeit. Konkret bedeutet dies, dass das Kind in den ersten Tagen die Einrichtung nur sehr kurz besucht, die Mutter oder der Vater sind dabei immer anwesend. Erst dann lassen die Eltern das Kind mit der Betreuerin für eine gewisse Zeit allein. Dieser Zeitraum wird allmählich vergrößert. Das Kind soll in erster Linie eine Beziehung zur Erzieherin aufbauen, so dass die Trennung von den Eltern leichter fällt. „Sanft eingewöhnte Kinder leben sich schneller in der Einrichtung ein, sind aufnahmebereiter für Lernerfahrungen und können leichter Sozialkontakte knüpfen. Sie lassen sich bei Kummer besser trösten und haben weniger Verlassensängste“, so Monika Hirning, die Leiterin der Einrichtung, die bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich nach diesem Modell arbeitet.

Die Öffnungszeiten sind von 6.45 Uhr bis 17.15 Uhr. Interessierte Eltern, die einen Krippenplatz ab September 2007 benötigen, können sich direkt in der Einrichtung bei Frau Hirning, Tel. 2073521, oder im Rathaus bei Frau Lauter, Tel. 903-115, Zimmer 415, informieren und auch anmelden.
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