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Junge Union fordert JA zum Haus der Kleinen Forscher

„Kinder entdecken die Welt“ – so die Grundidee der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Die Junge Union im Landkreis fordert, dass dieses Konzept für Kindergärten aufgegriffen wird.
Die Stiftung des Haus der kleinen Forscher ermöglicht Erzieherinnen und Erziehern Fortbildungen zu den Themenbereichen Luft, Strom und Energie, Licht, Farben und Sehen, Magnete und Nachhaltigkeit. Zudem erhalten die Erzieherinnen Materialkoffer, um mit den Kindern zu experimentieren und zu forschen. Dass der Landkreis Günzburg einer der drei Landkreise in Bayern ist, die dieses Angebot nicht nutzen, und sich die Kreisräte der SPD und der Freien Wähler querstellen, ist für den Kreisverband der Jungen Union unverständlich. „Wir können nicht auf der einen Seite den Titel der Bildungsregion für uns beanspruchen und auf der anderen Seite Projekte, die gerade die Bildung unserer Jüngsten ins Auge fassen, verhindern“, so Barbara Reichhart, Kreisvorsitzende der Jungen Union Günzburg. Zudem habe der Kreistag für das nächste Jahr 25,4 Millionen Euro für Bildungsausgaben veranschlagt. Mit 37.000 Euro stellen die Ausgaben für dieses Projekt einen nur kleinen Kostenpunkt dar, der einen ungleich viel größeren Nutzen verspricht. Denn bei diesem Projekt gehe es eben nicht um Infrastruktur und die Schulgebäude, sondern um die Inhalte, die leider oft vergessen würden, so die Kreisvorsitzende weiter.
Dass eine frühe Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen und technischen Inhalten positive Auswirkungen für das naturwissenschaftliche Lernen hat, bekräftigt auch Philipp Rauner, Geschäftsführer der Jungen Union und Lehrer für die Fächer Mathematik und Physik. „Verschiedene Studien haben gezeigt, dass eine frühe Beschäftigung mit technischen und naturwissenschaftlichen Inhalten und den damit verbundenen positiven Lernerfahrungen das spätere Interesse der Kinder an diesen Themenbereichen fördern können und ihr so erworbenes Wissen als Anknüpfungspunkt dienen kann“, so Rauner. „Wir können nicht beklagen, dass zu wenige Menschen Berufe im Bereich der Naturwissenschaften und Technik ergreifen und dann Projekten die Unterstützung verweigern, die genau die Förderung des Interesses an diesen Bereichen zum Ziel haben“, ergänzt Sebastian Kaida, Ortsvorsitzender der Jungen Union Krumbach. Dabei verspricht das Projekt „Haus der kleinen Forscher“ nicht nur vielversprechende Ergebnisse für die Entwicklung naturwissenschaftlichen Lernens von Kindern. Die Initiatoren erhoffen sich durch das genaue Beobachten und die Wiedergabe dieser Beobachtungen auch Effekte auf die sprachliche Ausdrucksfähigkeit der Kinder. Der Kreisverband der Junge Union setzt sich daher dafür ein, den Kindern im Landkreis Günzburg eine frühe Begegnung mit Naturwissenschaften und Technik im Rahmen des Projektes zu ermöglichen und fordert eine Kooperation des Landkreises mit der Stiftung.
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