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Die Stadtbau zieht positive Bilanz

Städtische Tochtergesellschaft weiter auf Erfolgskurs

Zufrieden schaut die Stadtbau Günzburg GmbH auf das Geschäftsjahr 2012 zurück. Im vergangenen Jahr hat die Gesellschaft die Modernisierung von acht Wohnungen im Kötzer Weg 50/52 abgeschlossen. Die Kosten beliefen sich auf 740.000 Euro, davon wurde ein Teil mit Fördergeldern aus dem Bayerischen Modernisierungsprogramm realisiert. „Nach der Modernisierungsmaßnahme liegt die Netto-Miete bei 4,80 Euro pro Quadratmeter und ist damit wie bei allen modernisierten Objekten der Gesellschaft wohnstandardgemäß, mietpreisgünstig und damit sozialverträglich“, freut sich der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Jauernig.

Zudem errichtete die Stadtbau im vergangenen Jahr im Baugebiet „Sonneneck“ im Günzburger Stadtteil Nornheim zwei Doppelhaushälften, die durch das Bauprogramm „Junge Familie“ finanziert wurden. Zwischenzeitlich wurden beide Haushälften verkauft. Der Oberbürgermeister resümiert: „Die Stadtbau bleibt auf Erfolgskurs.“

Die Stadtbau Günzburg GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Günzburg, war zunächst gegründet worden, um die ehemalige Industriebrache Süddeutsche Baumwollindustrie (SBI) entlang der Ichenhauser Straße städtebaulich weiterzuentwickeln und die zirka 23.000 Quadratmeter große Grundstücksfläche zu vermarkten.

In den letzten Jahren dehnte sie ihre Geschäftstätigkeiten entscheidend aus: Seit dem Jahr 2005 wird die Verwaltung des städtischen Wohnungsbestandes vollständig über die Stadtbau Günzburg GmbH abgewickelt. Heute kümmert sie sich außerdem um städtebauliche Entwicklung-, Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen. „Indem wir eine selbständige Gesellschaft mit der Verwaltung unserer kommunalen Bestandsimmobilien betraut haben, konnten wir Arbeitsabläufe effizienter gestalten. So tragen wir einer zukunftsträchtigen Wohnungsverwaltung Rechnung“, erklärt Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtbau Gerhard Jauernig.

Neben der laufenden Hausbewirtschaftung mit derzeit knapp 350 Wohnungen konnte die Gesellschaft in den vergangenen Jahren umfangreiche Modernisierungen am Wohnungsbestand im gesamten Stadtgebiet vornehmen. Die vorgenommenen Baumaßnahmen umfassen die gesamtenergetische Gebäudeertüchtigung durch Fassaden- und Geschossdeckendämmung, die Neuinstallation der Sanitär- und Elektroanlagen, die Neugestaltung der Küchen und Bäder sowie der Einbau energiesparender Heizungsanlagen ergänzt durch moderne Solartechnik.

Insgesamt 7,8 Millionen Euro hat die Stadtbau Günzburg GmbH zwischen 2005 und 2012 in 124 Wohnungen mit insgesamt zirka 8.000 Quadratmeter Wohnfläche investiert, teils mit Fördergeldern aus dem Bayerischen Modernisierungsprogramm. Trotz dieses hohen investiven Einsatzes an Finanzmitteln in die Bestandserhaltung schreibt die Stadtbau Günzburg GmbH schwarze Zahlen. Im Geschäftsjahr 2011 konnte sie einen Jahresüberschuss in Höhe von 210.000 Euro erzielen.

„Das sind erfreuliche Zahlen, die belegen, dass die kommunale Immobilienverwaltung in Günzburg in guten Händen ist“, sagt Gerhard Jauernig. „Die Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren eindrücklich bewiesen, dass sie den Aufgaben der Wohnraumsicherung und Bestanderhaltung innerhalb der städtischen Liegenschaften gewachsen ist.“ Das Konzept, die Gebäudebewirtschaftung auf neue Beine zu stellen, sei aufgegangen, so der Rathauschef. Dazu trage auch die reibungslose Zusammenarbeit mit der Bau- und Siedlungsgenossenschaft Allgäu (BSG Allgäu) bei, die der Stadtbau seit vielen Jahren als Geschäftsbesorger zur Seite steht.
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