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Ausbildungszahlen auf Rekordniveau.

6,8 Prozent mehr Ausbildungsverträge
Bayernweit wächst keiner stärker als Schwaben. Ausbildung profitiert von klarer Schwerpunktbildung bei der IHK Schwaben und in den Betrieben. Im Jahr 2008 konnten 6,8 Prozent mehr Neuverträge abgeschlossen werden als im Vorjahr. Zum Vergleich: Der Bayerndurchschnitt liegt bei 3,7 Prozent.

Das Ergebnis ist eine Hypothek für 2009
Das in 2008 fokussierte Thema „Wirtschaft bildet – unsere Zukunft“ ist in unserer Wirtschaftsregion verstanden und aufgegriffen worden. Die Angebote der IHK Schwaben von qualitativer Beratung hinsichtlich betriebsorientierter Ausbildungsgänge bis hin zur direkten Vermittlung der richtigen Jugendlichen auf die richtigen Angebote tragen Früchte. „Mit deutlich über 9300 neuen Ausbildungsverhältnissen verzeichnen wir heuer das beste Ergebnis aller Zeiten, belegen landesweit Platz 1 und sind auch bundesweit Spitze“ informiert Friedhelm Rennhak, Leiter des Geschäftsfeldes Aus- und Weiterbildung bei der IHK Schwaben und scheint durchaus optimistisch – auch mit Blick auf 2009. „Sicher ist ein solches Ergebnis für die Entwicklung im neuen Jahr auch eine Hypothek – wer kann schon jedes Jahr Rekorde überbieten - aber es ist in erster Linie ein hervorragender Start. Vor dem Hintergrund sicherlich sehr schwieriger Bedingungen und Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung ist zu verzeichnen, dass die Sicherung von Fachkräften unbestritten weiter Thema Nummer 1 in den Betrieben bleibt. Nach der „Krise“ brauchen wir vor allem eines – hochqualifiziertes Personal. Langzeiteinflüsse wie demografische Entwicklung und steigender Fachkräftebedarf werden von kurzfristigen Veränderungen des Marktes nicht grundlegend betroffen – geplante Umsetzungen werden aber zugegeben unter Umständen durchaus schwerer.“, so Friedhelm Rennhak.

Metall- und Elektroberufe sind gefragt
Die Ausbildung in Schwaben stellt sich wie erwartet auch in diesem Jahr wieder sehr differenziert dar. Während die Bezirke Neu-Ulm und Memmingen mit zweistelligen Zuwachsraten die Schwabenliga anführen, sind andere aufgrund ihres Vorjahresplus auch mit kleineren Zuwächsen absolut Spitze.

Dies zeigt sich auch im Landkreis Günzburg. Während der Landkreis in 2007 absoluter Spitzenreiter in Schwaben mit einem Zuwachs bei den Ausbildungsplätzen von rund 37% war, war dies im Jahr 2008 nicht mehr zu steigern. Dennoch verzeichnet die Region im kaufmännischen Bereich bei den Neuverträgen immer noch ein leichtes Plus von 0,3%, während im gewerblich-technischen Bereich ein Minus von knapp 4,9% zu verbuchen ist. Insgesamt also hat der Landkreis Günzburg im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang an Ausbildungsplätzen um 1,5%. „Ein so erfolgreiches Jahr wie das Jahr 2007 mit einer Steigerung von 37% noch zu übertreffen, ist eigentlich kaum mehr möglich,“ erklärt der IHK-Regionalvorsitzende Hermann Hutter das Ergebnis. „Wir sind froh und unseren Unternehmern sehr dankbar, dass wir dieses Ergebnis in 2008 einigermaßen halten konnten – auch das ist eine echte Leistung."
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