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Unglaublich: Selbst für Tierfutter werden Tierversuche durchgeführt

Bei Whiskas im Versuchslabor (Foto: Brian Gunn Animals Liberty)
 
Beagle im Versuchslabor (Foto: Animals' Liberty)

Was man nicht für möglich hält, gibt es tatsächlich. Selbst für Tierfutter werden Tierversuche durchgeführt. Viele fragen sich, kann das wirklich sein. Ja, es ist so.
Welchen Tiernahrungsherstellern man überhaupt noch vertrauen kann, kann in der Datenbank von Animals' Liberty nachgeschaut werden: www.animalsliberty.de/datenbank.php

Dort werden nicht nur im Bereich der Tiernahrung die Hersteller aufgezeigt, die aufgrund massiver Tierquälereien im Visier von Boykottkampagnen stehen, sondern auch Hersteller aus den Bereichen wie Lebensmittel, Kosmetik, Haushaltsartikel, Tabakwaren etc.

Die Datenbank wird stetig aktualisiert und es werden immer weitere Hersteller und Produkte hinzugefügt.

Inzwischen gibt es die Datenbank auch als kostenlose App für iPhone und Android-Handys.


Hier aus Auszug aus der Webseite von Animals' Liberty bzgl. der Tierversuche für Tiernahrung.
„Fünf Multinationale, welche berühmte Büchsen- und Trockennahrung herstellen, befinden sich im Wirbel.


Sie stellen Tiernahrung her und quälen Tiere: Es ist eine Frage des Marktes. Sie tun es, um ihre Produkte besser verkaufen zu können. Undercover-Aufnahmen beweisen, dass die Gesellschaft IAMS, die der Procter & Gamble-Gruppe angehört und Haustiernahrung herstellt, darunter Eukanuba, grausame Experimente an Hunden durchgeführt hat. Damit testete sie ihre Produkte.


Hier ein paar Beispiele: 24 jungen Hunden (unter ihnen waren auch trächtige Weibchen) wurde die rechte Niere entnommen und die linke wurde teilweise geschädigt. Dies während zwei chirurgischen Eingriffen mit Schnitten in der Bauchgegend. Auf diese Weise wurden künstlich schwere Erkrankungen durch die schlechte Nierenfunktion verursacht (Harnstoffvergiftung, Blutvergiftung usw.); jede Gruppe der so behandelten Hunde mußte während einer Zeit von zwischen 14 und 18 Monaten überleben.


Was wollte IAMS damit beweisen?

Es ist schwer, einen Sinn in solchen Grausamkeiten zu finden und noch schwieriger ist der Gedanke, daß der Auftraggeber eine Firma ist, die Nahrung für Haustiere herstellt!


Doch IAMS ist nicht allein und befindet sich in guter Gesellschaft. Die Firma Hill's Pet Nutrition, der Colgate-Palmolive-Gruppe angehörend, hat weitere Experiment an Hunden und Katzen finanziert, die wir hier kurz zusammenfassen: Um den Natrium-Bedarf von ausgewachsenen Katzen herauszufinden, wurden 35 Katzen in verschiedenen Gruppen aufgeteilt, die mit Nahrung unterschiedlichen Natrium-Gehalts gefüttert und in regelmäßigen Abständen einer Blutentnahme unterzogen wurden, bis einige Tiere Appetit- und Gewichtsverlust aufwiesen. Die Katzen wurden einzeln während 4 Wochen in kleine –Käfige eingesperrt, bis sie überschnappten, da sie sich nicht bewegen und die Krallen nicht wetzen konnten.


Ein weiteres Experiment, das teilweise durch Hill's finanziert wurde, bestand darin, daß zwischen 11 und 15 Wochen alte Kätzchen während 26 Tagen in 60x60x60 große Eisenkäfige gesperrt wurden. Zweck war das Herausfinden des Natriumbedarfs von frisch geborenen Katzen. Am Ende waren die Tiere nicht nur physisch völlig anormal wegen der verabreichten Diäten, sondern vor allem psychisch, weil das Gefangensein sie irrsinnig, aggressiv oder amorph gemacht hatte.


Ebenfalls Hill's war es, die in Topeka (USA) 42 Welpen mit einer Zink-armen Diät fütterte, während 12 Tagen. Wegen des Zinkmangels entwickelten die Welpen Pusteln und Schrunden am Maul und an den Pfoten, sowie Symptome von Lethargie und Anorexie. Anschließend wurden die Welpen in verschiedene Gruppen aufgeteilt und währen 3 Wochen mit einer experimentellen Nahrung gefüttert, die aus organischem und nicht-organischem Zink zusammengesetzt war. Eine Gruppe von 6 Tieren erhielt während 35 Tagen eine Zink-arme Nahrung. Am Ende des Versuchs wurden allen Welpen die Zehennägel und ein Eckzahn ausgerissen, sowie die Hoden entnommen, um diese Körperteile zu analysieren und zu sehen, wie viel Zink sie enthielten!


Die Firma Ralston Purina hat ein Experiment finanziert um festzustellen, ob eine künstliche Ernährung durch Rohre in den Magen eingeführt größere gastrointestinale Störungen verursacht, als eine normale Ernährung. Man verwendete 10 Mischlinge. Jedem von ihnen wurde auf chirurgischem Wege ein Rohr in den Magen gelegt, durch das Gedärm. Dann wurden die Hunde während 10 Tagen mit menschlicher Nahrung gefüttert, diese wurde durch das Rohr eingeführt. Anschließend mußten die Hunde weitere Ernährungsarten über sich ergehen lassen. Dann wurden Blut- und Urinproben entnommen und analysiert und die Atmung wurde kontrolliert.


Die Firma Mars Pedigree führt im englischen Center Waltham Experimente durch. Dort wird eben Tiernahrung hergestellt, sie arbeitet aber auch mit Universitätsinstituten in verschiedenen Ländern zusammen. So war sie im Jahre 1996 in um die siebzig Forschungsprojekte verwickelt, die in über 30 Universitäten in 5 Ländern durchgeführt wurden.“
Dies ist nur ein Beispiel für die Arbeit von Animals' Liberty – einer Tierschutzorganisation, die sich auf die Verbraucheraufklärung spezialisiert hat.
Denn nur wir, die Verbraucher, können an diesen Missständen etwas ändern!
Wir haben die Macht, die Unternehmen durch unser Konsumverhalten zum Umdenken zu bewegen!
Deshalb lautet die Devise Packen wir es an!
Ich werde demnächst ein Interview mit Hundeprofi Martin Rütter führen. Ihn werde ich zu diesem Thema befragen.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 16.02.2013
2 Kommentare
92
Gabi Hoppach aus Marburg | 18.12.2012 | 18:47  
59.148
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 18.12.2012 | 21:48  
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