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Unterführung bringt mehr Sicherheit

Tobias Mayer (Oberbauleiter der Firma Lutzenberger), Gerhard Jauernig (Oberbürgermeister der Stadt Günzburg), Tobias Rogg (Bauleiter des Staatlichen Bauamtes Krumbach) und Martin Hatzelmann (Abteilungsleiter im Staatlichen Bauamt Krumbach) (v.l.n.r.) packten beim Spatenstich zur neuen Radwegunterführung an der Bundesstraße 10 bei Nornheim kräftig mit an. Im April 2012 wird die 400 Meter lange Unterführung fertiggestellt.
An der B 10 bei Nornheim entsteht eine Radwegunterführung

Bereits seit einigen Tagen wird an der neuen Radwegunterführung an der B 10 kräftig gebaut. Nun haben das Staatliche Bauamt Krumbach und der Oberbürgermeister der Stadt Günzburg, Gerhard Jauernig, bei einem gemeinsamen Spatenstich die Baumaßnahme offiziell eröffnet. Die neue Unterführung an der Einmündung der Staatsstraße 2028 in die Bundesstraße 10 bei Nornheim (Stadt Günzburg) soll ab kommenden Jahr für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. „In den vergangenen Jahren hatten wir insgesamt 13 Unfälle mit Radfahrern zu beklagen, einer davon tödlich. Es bestand also Handlungsbedarf“, sagt Martin Hatzelmann vom Staatlichen Bauamt Krumbach. Mit der Radwegunterführung entstehe eine wichtige Maßnahme, „um den Verkehrsknotenpunkt an der B 10 dauerhaft zu entschärfen und für Radfahrer sicherer zu machen“, betont der Oberbürgermeister. Denn insbesondere Kinder und Jugendliche nutzen den Radweg für die tägliche Fahrt zur Schule.
Aufgrund der umfangreichen Baumaßnahmen wird die Zufahrt von und in die Robert-Koch-Straße sowie der Geh- und Radweg zwischen der Robert-Koch-Straße und der Abfahrtsrampe zur Bundesstraße 10 vorübergehend gesperrt. Eine entsprechende Umleitung wurde eingerichtet. Die Behinderungen an der B10 dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember. Ab Frühjahr 2012 werden Radfahrer, die aus Nornehim und Leinheim kommen, über die rund 400 Meter lange Unterführung nach Günzburg gelangen.

Die Kosten für den Neubau der Radwegunterführung belaufen sich auf 500.000 Euro – „eine lohnende Investition“, wie der Rathauschef sagt. Schließlich gab es in der Verwaltung „schon lange den Wunsch aus Gründen der Verkehrssicherheit eine Radwegunterführung zu bauen.“
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 16.12.2011
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