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Sternstunden der Filmmusik – Interview mit Juri Gilbo

(Foto: Agentur)
 
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Mit den „Sternstunden der Filmmusik“ am 26.12.2019, 19:30 Uhr im Congress Centrum Stadtgarten in Schwäbisch Gmünd gibt es einen besonders Musikalischem Leckerbissen, für den der Vorverkauf am Laufen ist
Mit Juri Gilbo, seit nunmehr 20 Jahren Künstlerischer Leiter und Chefdirigent, trat eine charismatische Musikerpersönlichkeit an die Spitze des Orchesters. Der in St. Petersburg geborene Musiker zählt heute zu den aufregendsten Talenten der neuen Dirigentengeneration und ist stark geprägt von den Musiktraditionen seiner Heimat. Bereits mit vier Jahren erhielt er seinen ersten Musikunterricht und widmete sich zunächst der Geige und der Bratsche. Weitere Studien führten ihn an das traditionsreiche St. Petersburger Staatskonservatorium und an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in die Bratschenklasse von Tabea Zimmermann. Zugleich machte er seine Dirigentenausbildung bei Luigi Sagrestano. Juri Gilbo arbeitet mit Weltklasse-Solisten zusammen und gastiert regelmäßig in den wichtigsten europäischen Konzerthäusern und bei zahlreichen renommierten internationalen Festivals.

F: Herr Gilbo, bitte stellen Sie sich und Die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg kurz vor!

JG: Die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg wurde 1990 von Absolventen des renommierten und traditionsreichen St. Petersburger Staatskonservatoriums gegründet und tritt jetzt seit der Zeit regelmäßig in allen europäischen Konzerthäusern und bei zahlreichen Festivals auf. Wir feiern im kommenden Jahr unser 30jähriges Bestehen und freuen uns sehr auf die zahlreichen Konzerte in ganz Europa im Rahmen unserer Jubiläumstournee.


F: Warum denken Sie, dass Filmmusik so viele Menschen begeistert?

JG: Ich denke der Grund warum Filmmusik so viele Menschen begeistert ist, dass die Musik eine Verbindung zwischen Film und Mensch herstellt und dadurch Filmen und Serien eine emotionale Tiefe verleihen wird. Viele Menschen verbinden mit Filmmusik ein ganz bestimmten Lieblingsfilm und fühlen sich durch die Musik zurückversetzt in diese Emotion. Oft ist es auch so, dass manche Kompositionen oder Lieder so bewegend und großartig sind, das sie den Film oder Serie überdauern und dann auch bewusst als Musik angehört werden. Bestes Beispiel dafür ist die Serie „Game of Thrones“.


F: Die Komposition zu welchem Film hat Sie besonders bewegt?

JG: Im Jahr 1981, ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, ich war damals 13, kam der Film „Der Profi“ mit Jean-Paul Belmondo auf die Leinwand und die Filmmusik daraus „Chi Mai“ hat mich sehr beindruckt. Ein paar Jahre später kam der Film „Cinema Paradiso“ und auch die Musik zu diesem Film machte mir eine Gänsehaut. Beide Stücke stammen übrigens aus der Feder des, aus meiner Sicht größten Komponisten, Filmmusikkomponisten der Gegenwart – Ennio Morricone.


F: Was erhoffen Sie sich von der Sternstunden der Filmmusik Tour durch Deutschland?

JG: Wir möchten mit „Sternstunden der Filmmusik“ dem Publikum die emotionale Stimmung des Filmes oder der Serie vermitteln und es so mit der gespielten Musik emotional berühren. Das Konzert soll dem Publikum die Möglichkeit geben dem Alltag zu entfliehen und in fremde Welten einzutauchen
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