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Städtepartnerschaft - Im Wandel der Zeiten lebendig halten!

Günzburgs Oberbürgermeister Dr. Rudolf Köppler und der Lannioner Bürgermeister Pierre Jagoret unterzeichneten in Lannion den Partnerschaftsvertrag.
Am 17. September 1981 wurde das Partnerschaftsversprechen zwischen dem damaligen Günzburger Oberbürgermeister Dr. Rudolf Köppler und dem Lannioner Bürgermeister Pierre Jagoret in Lannion unterzeichnet. In einer danach stattfindenden Sitzung besiegelte der Günzburger Stadtrat die Partnerschaft. In dieser Sitzung übernahmen die Stadträte beider Städte die feierliche Verpflichtung, eine ständige Verbindung zu pflegen, auf allen Gebieten den Austausch zwischen ihren Bürgerinnen und Bürgern zu fördern und der deutsch-französischen Verständigung und damit dem Frieden Europas und der Welt zu dienen. So kam es in den folgenden Jahren zwischen Bretonen und Schwaben zu einem regen Austausch, vor allem auf kulturellem und sportlichem Gebiet – trotz der 1251 km Entfernung.

So gab es bis heute rund 4500 gegenseitige Besuche und der Austausch von ca. 700 Schülern spricht für sich! Höhepunkte in der Chronik der Partnerschaft sind: Zwei Französische Wochen in Günzburg, die Bayerische Woche in Lannion, die wegen der Maul- und Klauenseuche (Frühjahr 2001) um ein Jahr verschobene 20-Jahr-Feier in Günzburg. Bürgermeister Alain Gouriou ließ es sich nicht nehmen, zur Einweihung des Forums (mit „Taufe“ des Lannionplatzes) und zum 25-jährigen Amtsjubiläum unseres damaligen Stadtoberhauptes nach Günzburg zu kommen. Im Juni 2006 feierten 100 Günzburger Bürger mit Günzburgs Oberbürgermeister in Lannion mit ihren Lannioner Freunden die 25-jährige Städtepartnerschaft.

Im Jahre 2011 besteht diese Partnerschaft 30 Jahre. Eine Städtepartnerschaft im Wandel der Zeiten fast 30 Jahre lang lebendig und aktiv zu halten, ist zweifelsohne eine Leistung, auf die beide Städte stolz sein dürfen. Einen wesentlichen Anteil leisten hierbei die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Partnerschaftskomitees Günzburg-Lannion für die Stadt Günzburg, dies mit sehr viel Freude und enormem Engagement.

Dieses Komitee machte es sich zur Aufgabe, die schon „sehr lebendige Partnerschaft“ noch zu intensivieren und vor allem tiefer in der Bevölkerung zu verwurzeln. Das Komitee bietet dadurch die Möglichkeit, eine ganz unterschiedliche Lebensweise, eine andere Kultur sowie interessante Menschen kennen zu lernen. Es nützt nämlich nichts, wenn die Gäste von auswärts nur im Hotel wohnen. Nein, erst wenn man seine Haus- und Wohnungstür öffnet, auch einige Unbequemlichkeiten, z. B. morgens im Bad, auf sich nimmt, wenn man drei Mal am Tag am selben Tisch isst und mit der Lebensart der jeweils anderen vertraut wird, dann werden aus Gästen Freunde!!!
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 14.12.2009
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