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Pressegespräch zum Schwabentag auf der Landesgartenschau: Das schwäbische Selbstbewusstsein zeigen

Premiere auf der Landesgartenschau in Neu-Ulm: Nach dem der schwäbische Bezirkstag beschlossen hat, ab 2008 nach langer Pause wieder einen Schwabentag durchzuführen, ist zum Auftakt die LGS in Neu-Ulm Austragungsort. Vertreter aus ganz Schwaben treffen sich am Sonntag, 15. Juni, auf der Landesgartenschau in Neu-Ulm, um gemeinsam mit dem Bezirk Schwaben als federführendem Veranstalter deutlich zu machen, was und wer die „Bayrisch-Schwaben“ sind.
„Ziel des Schwabentags ist es, das Zusammengehörigkeitsgefühl der schwäbischen Region zu stärken“, betonte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert bei der Pressekonferenz in Neu-Ulm. Gemeinsam mit den Landkreisen, Städten, Märkten und Gemeinden sollen die kulturelle, soziale und wirtschaftliche Eigenart und sollen die Traditionen Schwabens der Öffentlichkeit verdeutlicht werden. Der Bezirk sei dabei die geeignete „Klammer“, um gesamtschwäbische Interessen zu vertreten.

Für Neu-Ulm, so Oberbürgermeister Gerald Noerenberg, sei es eine Ehre und Freude, dass der wieder belebte Schwabentag auf der Landesgartenschau stattfinde. „Es ist gut, dass es diese gesamtschwäbische Veranstaltung wieder gibt, auch um das Selbstbewusstsein der Schwaben zu zeigen und zu stärken“. Darüber hinaus sei der Schwabentag eine Bereicherung für die Landesgartenschau, „die wir immer auch als regionale Veranstaltung gesehen haben“, so Noerenberg. „Erfreulich ist, dass nahezu alle Landkreise und kreisfreien Städte am Schwabentag teilnehmen – auch das zeigt seine Bedeutung“, betonte Bezirksrat Herbert Pressl.

2008 präsentiert sich die Region musikalisch – das Motto des Schwabentages lautet „Schwaben macht Musik – Auftakt nach Noten“. An vier Spielorten auf der LGS – im Vorfeld, Glacis, Caponniere und Waldbühne - sorgen am Sonntag, 15. Juni, mehr als 15 schwäbische Musikgruppen ab 11.45 Uhr für den richtigen Schwung und nehmen die Besucher auf eine musikalische Reise vom Ries bis ins Allgäu mit. Unterstützt werden die Musiker dabei von zahlreicher politischer Präsenz. So haben neben Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert auch die bayerische Justizministerin und Bezirksrätin Dr. Beate Merk, Regierungspräsident Ludwig Schmid, sowie zahlreiche Bezirksräte, Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister sowie Landtagsabgeordnete ihr Kommen zugesagt. Viele wollen es sich dabei auch nicht nehmen lassen, die aus den einzelnen Kommunen entsandten Musikgruppen selbst dem Publikum vorzustellen.
Ein musikalischer Höhepunkt der Veranstaltung wird am Abend der Auftritt des Schwäbischen Jugendsinfonieorchesters unter Leitung von Christian Pyhrr sein, dass ab 19.00 Uhr ein 45-minütiges Programm mit Werken von Mozart, Sibelius, Brahms und Johann Strauß präsentiert. „Schwaben zeigt sich an diesem Tag nicht nur von seiner musikalischen, sondern von einer seiner besten Seiten – sind wir doch die süddeutsche Region, in der die Musik von der Blasmusik bis zur Klassik mit besonderer Intensität gepflegt wird“, betont Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert.

Aus Stadt und Landkreis Neu-Ulm tritt um 14.00 Uhr das Blechbläsersextett des Nikolaus-Kopernikus-Gymnasiums Weißenhorn in der Caponniere 4 auf, um 15.00 Uhr wird auf der Waldbühne das Kindermusical „Sammy“ aufgeführt, „mit fast 100 mitwirkenden Kindern und Jugendlichen ein weiterer Höhepunkt des Programms“, betonte Oberbürgermeister Gerald Noerenberg. Um 16.15 beschwingt dann noch die Schulband der Christoph-Probst-Realschule Neu-Ulm die Besucher auf der Waldbühne.
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