Anzeige

Paris, Zöllnerweg, Morlaix – einige der Glanzpunkte der Komiteefahrt nach Lannion 2010

Paris mit dem unübersehbaren Eiffelturm.
 
Eine Rundfahrt mit einem der Touristenschiffe der Compagnie des Bateaux Mouches (Fliegenschiff) über die Seine liefert "ganz Paris an der Seine".
 
Die Basilika Sacre Coeur, das Bauwerk im Zuckerbäckerstil auf dem Montmartre strahlt auch Nachts über die Stadt
Übereinstimmender Kommentar bei der Rückkunft aus Lannion: Noch eine Woche Lannion wäre nicht schlecht, wobei die vergangene Woche sehr sonnig und mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken versehen war. Alle waren bei Gastfamilien, die uns als Freunde herzlich aufgenommen haben, unentgeltlich untergebracht. Das Komitee bedankt sich herzlich bei allen Gastfamilien in Lannion. Für das Jahr 2011 sucht das Komitee Gastfamilien in Günzburg und Umgebung für unsere Freunde aus Lannion.

Samstagnachmittag – Ankunft Paris.
Über die Champs-Elysées zum Triumphbogen, an dem auch „Guentzbourg“ eingemeißelt ist, einem Wahrzeichen von Paris. Zwischen dem Place Etoile mit dem Triumphbogen und dem Place de la Concorde erstreckt sich der wohl berühmteste Boulevard von Paris. Die Avenue des Champs ist mit über 70 Meter Breite das, was man als echten Boulevard bezeichnen kann. Weiter führt die Fahrt zu dem unübersehbaren Eiffelturm und dem „Trocadero“. Eine Rundfahrt mit einem der Touristenschiffe der Compagnie des Bateaux Mouches (Fliegenschiff) über die Seine liefert „ganz Paris an der Seine“. Besonders beeindruckend ist unter anderem der Blick auf die ehrwürdige Kathedrale Notre Dame de Paris. Vom Hotel aus geht es abends mit der Metro von der Metro-Station Bobigny/Pablo Picasso hin zum Montmartre und der Basilika Sacre Coeur. Dieses Bauwerk im Zuckerbäckerstil auf dem Montmartre strahlt weiß über die Stadt. Von der Metro (Station Anvers) läuft man den Berg hoch auf den Park und die Basilika Sacre Coeur zu. Den Berg muss man nicht zu Fuß erklimmen - das Funiculaire du Montmartre, die Seilbahn, erspart den langen Aufstieg. Oben angekommen bietet sich eine grandiose Aussicht über Paris.

Montag - Wanderung Zöllnerweg
Der Zöllnerweg zieht sich die gesamte bretonische Küste entlang und hat zum Teil ziemlich abenteuerliche Abschnitte. Man turnt durch die Klippen, es gibt keine Absperrgitter und man muss aufpassen, wenn die Flut mit meterhohen Wellen ankommt. Die rosa Granitküste, zwischen Perros-Guirec und Ploumanach, besteht aus seltsamen, von Meer und Wind geformten Felsen. Eine beeindruckende Kulisse bieten die Rosa-Granit-Felsen mit gleichzeitigem Blick auf die Inselgruppe der Sept-Îles, riesige Felsblöcke, die scheinbar den Naturgesetzen trotzen. Man könnte meinen, manche erwachen jeden Augenblick. Formenreichtum und Artenvielfalt sind nicht unbedingt eine Erfindung des Lebens.

Dienstag - Morlaix - Roscoff - Insel Batz - Château du Taureau
Das Stadtbild von Morlaix (Montroulez auf Bretonisch) wird von dem weithin sichtbaren, 58 m hohen und 285 m langen Eisenbahnviadukt geprägt, das 1864 errichtet wurde, um die Bahnverbindung von Paris nach Brest fertig zu stellen. Die Altstadt mit den zahlreichen mit Erkern geschmückten Häusern spiegelt den Reichtum der Stadt wieder. Mit dem Zug ist man innerhalb von 30 Minuten in Roscoff, einem Hafen an der Spitze der Halbinsel, einem Stützpunkt von Seeräubern. Mit dem Schiff geht es durch die Bucht von Morlaix, vorbei an den steinernen Zeugen von Handel und Verteidigung, zur Gemüse- und Fischerinsel „Ile de Batz“. Im milden Golfstromklima gedeihen unter anderem auch Artischocken, die ihren Weg bis hin zum Münchener Viktualienmarkt finden. Am späten Nachmittag geht es, zeitmäßig abhängig von Ebbe und Flut, zum Chateau du Taureau (Schloss des Stieres). Das Fort Taureau aus dem 16. Jahrhundert in der Bucht von Morlaix wurde nach grundlegender Restauration 2006 wieder für Besucher geöffnet. Diese Burg schützte die Bucht im 16. und 17. Jahrhundert. Da die Gebäude als zu unsicher empfunden wurden, versah man sie mit 11 Kasematten, beschusssicheren unterirdischen Räumen.

Mittwoch - Saint-Malo
Saint-Malo, eine der meistbesuchten Städte Frankreichs ist berühmt für ihren historischen Stadtkern und die Festungsanlagen. Saint-Malo liegt an der Smaragdküste, der Côte d'Emeraude, im Norden der Bretagne an der Mündung des Flusses Rance. Der Name der Stadt geht auf den aus Lancarvan in Wales stammenden Mönch Maclow (franz. Maclou und bretonisch Malo) zurück.

Donnerstag - Empfang im Rathaus
Beim offiziellen, sehr herzlichen Empfang im Rathaus durch den Bürgermeister Christian Marquet hielt die erste Vorsitzende Lydia Wagner eine Dankesrede, die zusammen mit dem anschließenden Austausch von Geschenken die Freundschaft vertiefte. Den Nachmittag verbrachten die meisten Jugendlichen im Hochseilgarten „PARCOURS AVENTURE EN FORET“ . Es wurde nach Bergsteigerart in den Bäumen geklettert. Mut, Kraft und Geschick erforderte es durchaus von den Teilnehmern. Übereinstimmender Kommentar hierzu: cool, also sehr viel Spaß.

Samstag - Tag der Vereine im Ursulinensaal
Eine vergleichbare Veranstaltung gibt es in Günzburg nicht. Hier stellen sich im Ursulinensaal des Ursulinenklosters die Lannioner Vereine vor. Das comité de jumelage Lannion-Günzburg ist, anders als das Partnerschaftskomitee Günzburg-Lannion, ein Verein. Die Präsidentin des comité, Sonya Nicolas nutzte die Gelegenheit, um für die Fahrt im Jahr 2011 nach Günzburg, Dresden und Berlin anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zu werben. Auf dieser Fahrt sind die Lannioner Freunde mit ihrem Bus dabei. Das Partnerschaftskomitee hat für diese Fahrt einen eigenen Bus gechartert. Anlässlich der 30 Jahre Städtepartnerschaft Günzburg-Lannion und 20 Jahre Städtepatenschaft Neustadt (Sachsen) veranstaltet das Partnerschaftskomitee Günzburg-Lannion von Dienstag, 16.08.2011 bis Samstag, 20.08.2011 eine Fahrt in die Patenstadt Neustadt (Sachsen) mit Besuch in Dresden und Berlin.

Das Partnerschaftskomitee Günzburg-Lannion lädt Künstler, Handwerker, Bauern und Vereine aus Günzburg und Umgebung für die Zeit vom 12.08. bis 14.08.2011 ein, sich aktiv an dem Festival im Dossenberger Hof zu beteiligen und ihre Arbeit und Erzeugnisse zu präsentieren.

Anfragen richten Sie bitte bis spätestens 24. Oktober 2010,
Angebote für die Aufnahme Lannioner Freunde jederzeit, an
Gürtler, Rudolf, 08221 – 30524, guertler@guenzburgradio.de
Schnitzler, Margot, 08221 - 5689
Wagner, Lydia, Tel. 08221 - 30429, lwagner.gz@guenzburgradio.de
0

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 01.10.2010
myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 17.12.2010
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.