Anzeige

Museen öffnen am Internationalen Museumstag

In der Kreisheimatstube Stoffenried wird am „Internationalen Museumstag“ ein Museumsfest gefeiert, weil dort seit mittlerweile 20 Jahren in der Historischen Hausbrauerei Bier gebraut wird
Am Sonntag, 15. Mai 2011 ist "Internationaler Museumstag". Ziel des jährlich stattfindenden Ereignisses ist, auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der mehr als 6.000 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen.

Der Landkreis Günzburg ist von einer erstaunlich vielfältigen Museumslandschaft geprägt. In mittlerweile 18 Museen wird die Geschichte dieser Region einzigartig aufbereitet. Von Gundremmingen bis Ziemetshausen, von der Kunst des Frisierens bis in die Arbeitswelt eines Schmiedes, bieten die Museen eine Fülle von kulturhistorischen Informationen. Kultur und Brauchtum sind hier zu Hause, werden gepflegt, lebendig und erlebbar gehalten. Am Internationalen Museumstag sind folgende Museen im Landkreis bei freiem Eintritt geöffnet:

Im Museum der Stadt Burgau kann von 13 bis 17 Uhr die Ausstellung „Das Schloss als Schule - Erinnerungen an eine schöne Zeit“ besichtigt werden. Gezeigt werden neben Fotos auch typische Objekte der früheren Zeit. Für die „Schulspeisung“ ist natürlich gesorgt.

Im Museum Besenwelten in Günzburg sind von 14 bis 18 Uhr Besen aus aller Welt und Blechspielzeuge zu bestaunen. Dazu gibt es ein entsprechendes Quiz, bei dem man Preise in Form von Besen und Blechspielzeug gewinnen kann.

Das Heimatmuseum Günzburg beteiligt sich mit der Eröffnung des Schaupfads „Wasserkraft in Günzburg“ am Internationalen Museumstag. Um 11 Uhr wird der Pfad am Spielplatz Hockergasse eröffnet. Anschließend sind die Besucher zu einem „Premierenrundgang“ eingeladen.
Das Heimatmuseum kann von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. In dieser Zeit kann auch ein Teil der Ausstellung „1. Kunstpreis der Stadt Günzburg“ angeschaut werden.
Um 15 Uhr können sich Interessierte auf die Spuren Napoleons begeben. Der Historiker und Autor des neuen Buches „Napoleon in Bayern“, Thomas Schuler, führt die Teilnehmer auf einer spannenden Zeitreise ins Jahr 1805 - begleitet von einem französischen Gardechasseur in Uniform und Bärenfellmütze.
Die Führung beginnt bei der Tourist-Info am Schlossplatz.

Im Bayerischen Schulmuseum Ichenhausen kann man von
10 bis 17 Uhr die Dauerausstellung „Die Entwicklung der Schule von der Steinzeit bis zur Gegenwart“, den neuen Ausstellungsteil „Die jüdische Schule in Bayern - Von der Aufklärung bis zur Gegenwart“ und natürlich die Historischen Klassenzimmer von 1900 und 1920 mit originaler Einrichtung besichtigen.
Um 10:30 Uhr können die Besucher an einer Führung durch die Ausstellung „Die jüdische Schule in Bayern“ teilnehmen.
Jeweils um 14 und 15:30 Uhr werden Führungen durch die Dauerausstellung „Lernen und Lehren von der Steinzeit bis zur Gegenwart“ angeboten.
Außerdem besteht zu diesen Zeiten die Möglichkeit, an einem „Unterricht wie in Opas Schule“ teilzunehmen.

Die ehemalige Synagoge in Ichenhausen ist von 13:30 bis 17 Uhr geöffnet.
Um 14, 15 und 16 Uhr werden Kurz-Vorträge über die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde Ichenhausen angeboten. Eine Besichtigung der im Keller freigelegten und restaurierten Mikwe (rituelles Tauchbad) sowie der Dauerausstellung „Juden auf dem Lande“ ist ebenfalls möglich.
Von 15 bis 16 Uhr findet eine Führung auf dem jüdischen Friedhof statt.

Das Heimat- und Bauernkriegsmuseum Blaue Ente in Leipheim ist ab 9 Uhr geöffnet und erwartet die Besucher zu einem Brautag. Bei einer kurzen Führung durch den Eis- und Gärkeller, die Flachmälzerei, die Darre und das Bierlager wird deutlich, welch großer Aufwand zur Bierherstellung notwendig war.
Außerdem ist in der Sonderausstellung „Blick durchs Spundloch“ die Arbeit des Bier-Fassmachers zu sehen.
Neu zu sehen ist eine 80 Jahre alte historische halbauto-matische Revolverabfüllanlage aus der ehemaligen Brauerei Mondschein in Ichenhausen.
Ab 10 Uhr gibt´s in der Museumswirtsstube ein Weißwurstfrühstück zum Museumsbier.
Am Nachmittag spielt im Schlosshof ab 13 Uhr die „Rentnerband“ der Blaskapelle aus Fahlheim.

In der Kreisheimatstube Stoffenried findet anlässlich des 20jährigen Bestehens der historischen Hausbrauerei von 11 bis 17 Uhr ein Museumsfest statt. Ziemlich genau vor 20 Jahren, nämlich am 5.Mai 1991 wurde bei der Einweihung des Neher-Bader-Hauses der erste Sud Bier gebraut.
Kreisheimatpflegerin Barbara Mettenleiter-Strobel und Braumeister Siegbert Wieser haben eine kleine Ausstellung „rund ums Bier“ zusammengestellt. Auch ein Film wird vorgeführt, wie in der Kreisheimatstube mit historischen Instrumenten das „flüssige Gold“ gebraut wird.
Für die kleinen Besucher sind Spiele vorbereitet.
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt und zur Unterhaltung spielen die Unterillertaler Musikanten auf.

Im Ursberger Klostermuseum sind sowohl das Klostermuseum mit Bibliothek als auch die Pfarrkirche von 13:30 bis 17 Uhr geöffnet.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.