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Mit dem UWB auf den Spuren von Günzburgs Vergangenheit

Stadtführerin Monika Stocker mit den UWB lern
Im Rahmen des UWB-Jahresprogrammes machten etwa 30 UWB ler und Gäste unter Führung der Günzburger Stadtführerin Monika Stocker vom Brauchtumsverein eine Reise in die Vergangenheit der Kreisstadt. Start war auf dem Marktplatz am Guntia-Brunnen und so mancher Teilnehmer konnte schon da eine erste Lektion Günzburger Geschichte aufnehmen. Denn wider Erwarten ist der Ursprung Günzburgs nicht in der heutigen guten Stube der Stadt, dem Marktplatz und damit der Oberstadt zu suchen sondern befindet sich im Bereich um die Stadtpfarrkirche St. Martin am Standort des ehemaligen Römerkastells an der Donau. Nachdem Frau Stocker den gespannten Zuhörern noch einen kurzen Auszug aus der imponierenden Marktplatzbesucherliste von Marie Antoniette über Napoleon bis zu Mitterand zur Kenntnis gab, ging es zum Schloss des Markgrafen Karl und der ehemaligen Münze der Kaiserin Maria Theresia. Hier wünschte sich so mancher angesichts der derzeitigen Finanzkrise, dass diese nicht als Teil des Rathauses sondern in ihrer ursprünglichen Bestimmung noch in Betrieb wäre. Mit dem Dossenberger Haus und der Frauenkirche konnten die Teilnehmer die Ergebnisse des Wirkens der beiden großen Baumeister Josef Dossenberger und Dominikus Zimmermann bestaunen. Wobei in der Frauenkirche sogar ein Kurzbesuch auf der Nonnenempore erlaubt war. Mit einem Glas Sekt endete die lehrreiche Geschichtsstunde in dem vom Brauchtumsverein sanierten und für Ausstellungen genutzten Kuhturm am Kuhberg. Ein Blick aus der in der in Turmspitze gelegenen Gefängniszelle ins weite Donautal entschädigte die erschöpften Turmbesteiger für die beim Aufstieg erduldeten Strapazen.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 04.06.2010
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