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Michael Altinger:In Leipheim gibt es eine spannende Geschichte die sich wie ein roter Faden durch das Programm zieht. - Ein Interview mit dem Kabarettisten der nach Leipheim kommt

Michael Altinger kommt nach Leipheim. Ein Interview mit dem Kabarettisten (Foto: Martina Bogdahn)
 
(Foto: Martina Bogdahn)
Zusammen mit Christian Springer ist Michael Altinger vor allem als Gesicht des Schlachthofs im Bayerischen Fernsehen. Am 11. November kommt Michael Altinger in den Leipheimer Zehntstadel. Über das Gastspiel und sein aktuelles Programm habe ich mit Michael Altinger ein Interview geführt.

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Thomas Rank: Sie sind diplomierter Sozialpädagoge. Wie kam es, dass sie Kabarettist wurden?

Michael Altinger:Ganz ehrlich: ich wollte schon Kabarettist werden, bevor ich anfing, Sozialpädagogik zu studieren. Das Studium fand eigentlich nur statt, zur Beruhigung der Nerven meiner Eltern. Ich habe mich auch während dem Studium mehr um die Bühne gekümmert, als um Vorlesungen und Klausuren. Ich hab entsprechend lange gebraucht, bis ich mein Diplom in der Tasche hatte.

Thomas Rank: Sie zog es früh schon auf die Bühne. Wann und wo hat es sie auf die Bühne gezogen?

Michael Altinger:Es war am 10.11.1979, da feierte mein Onkel Dulli seinen 50ten Geburtstag, beim Wirt in Rott am Inn. Da hab ich mich auf den Tisch gestellt und eine Nummer von Gerhard Polt auswendig aufgesagt. Danach wurden mir 20 Mark zugesteckt. Da wußte ich, das wird mein Leben sein.

Thomas Rank: Sie kommen mit dem Programm „ Hell“ nach Leipheim. Wie entstand das Programm?

Michael Altinger:Durch einen Autounfall. Nix Schlimmes. Ein einfacher Blechschaden. Die Schuldfrage war eigentlich gleich geklärt… bis dann Versicherungen und Anwälte ins Spiel kamen und plötzlich eine völlig neue Wahrheit auf dem Tisch lag. Der Ärger und das Erstaunen über das Vorgehen der beteiligten Personen, haben mich sehr gepackt und inspiriert.

Thomas Rank: Wie lange haben sie an dem Programm gearbeitet?

Michael Altinger:Das kann ich nicht genau sagen, weil ich immer am Sammeln und Schreiben bin. Die intensivere Arbeit am Programm begann dann ungefähr ein halbes Jahr vor der Premiere.

Thomas Rank: Hat ihr Programm auch Politische Aspekte im Programm?

Michael Altinger:Es geht um den Umgang mit der Wahrheit als Option. Und wie man sie in die Dienste persönlicher Zwecke stellen kann. Ich denke, das ist in der aktuellen politischen Landschaft doch ein sehr großes Thema.

Thomas Rank: Wie unterscheidet sich ihr jetziges Programm von dem Programm „ Ich sag´s lieber direkt“?

Michael Altinger:Da müßte ich mir erst mein altes Programm nochmal anhören. Das hab ich nämlich überhaupt nicht mehr auf dem Schirm. Dann könnte ich Ihnen sicher einige Unterschiede sagen. Dafür hab ich aber grad leider keine Zeit.

Thomas Rank: Was bekommen die Besucher in Leipheim geboten?

Michael Altinger:Eine spannende Geschichte, die sich als roter Faden über den ganzen Abend spannt. Viele Lieder, die keinesfalls zu lang sind und dazu ein Bühnenmensch, der sich in seine Sache voll reinhaut.

Thomas Rank: Was liegt Ihnen als Kabarettist am Herzen das sie den Besuchern mitgeben möchten?

Michael Altinger
:Liebet einander und mehret Euch!

Thomas Rank: Warum sollte man sie Live erleben?

Michael Altinger::Weil man daheim vor dem Fernseher doch wieder zu viel Chips und Nüsschen isst und viel zu viel Bier und Wein trinkt und sich am nächsten Tag maßlos über sich ärgert. Da ist es schlauer, ins Theater zu gehen.
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